Bild folgtKI-generierte IllustrationCakile maritima subsp. maritima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren sukkulenten (fleischig verdickten), bläulich-grünen Blättern und den hübschen, vierzähligen Blüten in Weiß oder Blassviolett lässt sich die Meersenf (Cakile maritima subsp. maritima) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine echte Besonderheit, da sie spezialisierten Insekten wie dem Ockerbindigen Samtfalter (Hipparchia semele) und dem Kleinen Fuchs (Aglais urticae) wertvolle Nahrung bietet. Auch die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum) ist ein regelmäßiger Gast an den Blüten. Wenn du sandige oder salzhaltige Bodenverhältnisse hast, holst du dir mit dieser Küstenbewohnerin ein Stück echtes Urlaubsgefühl und wertvollen Artenschutz direkt vor das Fenster.
Maritime Kraft auf 21 Zentimetern: Eine seltene Tankstelle für den Kleinen Fuchs.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge und Wildbienen von dieser Art. Zu den häufigsten Besuchern zählen der Ockerbindige Samtfalter (Hipparchia semele) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae). Auch für die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum) stellt der Meersenf eine wichtige Energiequelle dar. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von 12,1907 mg sind die Samen schwer genug, um Vögeln wie dem Grünfink (Chloris chloris) als nahrhafte Winterkost zu dienen. Durch ihre Ansiedlung förderst du ein Netzwerk aus spezialisierten Küstenbewohnern, die auf solche Nischenpflanzen angewiesen sind.
Bitte beachte, dass der Meersenf (Cakile maritima subsp. maritima) als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher vorsichtig sein und die Pflanze ggf. außer Reichweite platzieren. Bei einem versehentlichen Verzehr nimm bitte umgehend Kontakt mit dem Giftnotruf unter 0228 19 240 auf.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.214 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 9: Setze die Pflanze an einen vollsonnigen Platz; sie benötigt die maximale Lichtausbeute ohne Schatten.
Ellenberg Feuchte 5: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe musst du jedoch unbedingt vermeiden.
Ellenberg Nährstoffe 9: Als Starkzehrer (nährstoffhungrige Pflanze) verlangt sie nach einem sehr fetten, gut gedüngten oder mit Kompost angereicherten Boden.
Ellenberg Reaktion 8: Sie bevorzugt kalkhaltige oder basische Böden (pH-Wert deutlich über 7).
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist das Frühjahr von März bis Mai.
Wuchshöhe: Plane genau 0,21 m ein, da die Pflanze eher niedrig bleibt und im Vordergrund des Beetes am besten zur Geltung kommt.
Pflege: Da sie oft einjährig wächst, solltest du die Samenstände im Herbst nicht abschneiden, damit sie sich selbst aussäen kann.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen sonnigen Standorte bevorzugt und das maritime Flair ökologisch sinnvoll ergänzt.
Der Meersenf (Cakile maritima subsp. maritima) ist ein Vertreter der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und in Deutschland vor allem an den Spülsäumen von Nord- und Ostsee beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind nährstoffreiche Sandböden im Bereich der Hochwasserlinie, wo organisches Material wie Algen zersetzt wird. Botanisch auffällig ist seine Anpassung an extreme Standorte: Die dicken Blätter speichern Wasser, um Salzgehalt und Wind zu trotzen. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,21 m wächst er eher niedrig und kompakt, was ihn im Küstenwind schützt.
1 Video zu Cakile maritima subsp. maritima

18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →