Bild folgtKI-generierte IllustrationPontia edusa
Auch bekannt als: Reseda-Weißling, Resedaweißling, Östlicher Reseda-Weißling, Östlicher Resedafalter, Östlicher Resedaweißling
23
Pflanzen
besucht
26
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtspflanzen
bekannt
Auffällig ist der Resedafalter (Pontia edusa) durch seine charakteristische Zeichnung der Flügelunterseiten, die ein grünlich-graues Mosaik auf weißem Grund zeigen. Du erkennst das erwachsene Tier im Flug oft an seinem unsteten, suchenden Flugmuster über sonnigen Flächen. Im Garten unterscheidet sich die Lebensweise deutlich zwischen dem fliegenden Falter und der kriechenden Raupe. Während der Schmetterling Nektar an Pflanzen wie der Nickenden Distel, der Saat-Luzerne oder der Wilden Malve sucht, benötigen die Raupen ganz andere Nahrung. Die Larven ernähren sich von Gewächsen wie der Wege-Rauke, dem Garten-Rettich, dem Turmkraut und der Gelben Resede. Auch die Gewöhnliche Sumpfkresse und der Färber-Waid werden vom Falter als Energiequelle geschätzt. Um diesen Gast zu fördern, solltest Du in Deinem Garten Ecken mit der Lanzett-Kratzdistel oder der Färber-Scharte zulassen. Als Gärtner profitierst Du von seiner Anwesenheit, da er ein faszinierendes Beispiel für spezialisierte Insekten-Pflanzen-Beziehungen (Wechselbeziehungen zwischen Tieren und ihren Nahrungspflanzen) ist. Da er keine Nutzpflanzen schädigt, ist er ein gern gesehener Bewohner naturnaher Flächen. Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bereichert die lokale Artenvielfalt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Resedafalter ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos und besitzt keine Giftstoffe oder Wehreinrichtungen. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Weißlingen, die jedoch meist schlichter gezeichnet sind. Im Garten ist er ein unbedenklicher Bestandteil des Ökosystems.
Der Resedafalter (Pontia edusa) wird taxonomisch in die Familie der Weißlinge (Pieridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo er als heimisch gilt. Charakteristisch für diese Gruppe ist die meist weiße Grundfarbe der Flügeloberseiten mit dunklen Flecken. Die Art ist eng an Lebensräume gebunden, in denen ihre spezifischen Raupenfutterpflanzen vorkommen. Die Unterscheidung von verwandten Arten erfolgt am sichersten über das markante Muster der Flügelunterseite.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
16 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →