Bild folgtKI-generierte IllustrationCarduelis citrinella (Pallas, 1764)
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Mit seinem leuchtend gelbgrünen Gefieder und dem feinen, zwitschernden Gesang ist der Zitronengirlitz (Carduelis citrinella) ein kleiner, aber auffälliger Gast in bergnahen Gärten. Dieser Vogel zählt zu den Körnerfressern (Samenfressern) und sucht im Garten gezielt nach Pflanzensamen. Er besucht gerne Gehölze wie den Gewöhnlichen Wacholder (Juniperus communis) oder die Gewöhnliche Eibe (Taxus baccata). Seine Nester errichtet er bevorzugt in der Dichte von Sträuchern wie dem Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna). Er ist ein Kurzstreckenzieher (Vogel mit kurzem Wanderweg) oder bleibt als Standvogel (Vogel, der im Winter nicht wegzieht) in der Region. Sie können ihn unterstützen, indem Sie heimische Wildsträucher wie die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) erhalten. Auch die Felsen-Kirsche (Prunus mahaleb) dient ihm als wertvoller Lebensraum. Wenn Sie die Duftende Weißwurz (Polygonatum odoratum) im Garten haben, fördern Sie seine natürliche Umgebung. Eine dichte Bepflanzung mit der Rosa canina var. dumalis gewährt ihm notwendigen Schutz vor Fressfeinden. Im Winter nimmt er an einer sicheren Futterstelle gerne feine Sämereien an. Schon im Februar können Sie oft seine ersten Revierrufe vernehmen.
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Als heimische Vogelart ist der Zitronengirlitz geschützt, weshalb seine Nester während der Brutzeit nicht gestört werden dürfen. Achten Sie darauf, dichte Sträucher wie den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) als geschützte Rückzugsorte im Garten zu erhalten.
Der Zitronengirlitz (Carduelis citrinella) gehört zur Familie der Fringillidae (Finken) und zur Ordnung der Sperlingsvögel. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er vor allem in montanen (gebirgigen) Lagen brütet. Charakteristisch ist sein grauer Nacken, der ihn vom ähnlichen Girlitz oder Erlenzeisig unterscheidet. Er bevorzugt halboffene Landschaften mit Nadelbaumbestand. Als Gebirgsvogel zeigt er ein ausgeprägtes vertikales Wanderverhalten zwischen den Höhenlagen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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