
Rhamnus saxatilis
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Unverwechselbar ist der Felsen-Kreuzdorn (Rhamnus saxatilis) durch seinen sparrigen, dornigen Wuchs und die kleinen, gelbgrünen Blüten, die im Frühsommer nah an den Zweigen erscheinen. Als indigenes (einheimisches) Gehölz ist er ein wertvoller Baustein für das ökologische Gleichgewicht in deinem Garten. Besonders Vögel wie der Pirol (Oriolus oriolus) oder die Tannenmeise (Periparus ater) schätzen die dunklen Beeren als wichtige Nahrungsquelle. Wenn du einen trockenen, sonnigen Platz hast, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl für ein lebendiges Biotop. Schau doch mal, ob dieser robuste Überlebenskünstler nicht auch in deine Gartenlandschaft passt.
Dorniger Leibwächter und Beeren-Speisekammer für Pirol und Tannenmeise.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Felsen-Kreuzdorn eine bedeutende Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt. Die schwarzen Früchte werden im Spätsommer und Herbst gezielt von der Wacholderdrossel (Turdus pilaris) und dem Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) aufgesucht. Auch der Kleiber (Sitta europaea) und die Tannenmeise (Periparus ater) profitieren von dem Angebot an den dornigen Zweigen. Sogar der scheue Pirol (Oriolus oriolus) nutzt die Beeren als Stärkung. Dank seiner dichten, dornigen Struktur bietet der Strauch zudem sichere Brutplätze und Schutz vor Nesträubern.
Der Felsen-Kreuzdorn wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Beeren und die Rinde enthalten Stoffe, die bei Verzehr stark abführend wirken können. Erkläre Kindern am besten frühzeitig, dass die Früchte ausschließlich für Vögel gedacht sind, um Vergiftungserscheinungen zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
0.493 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort : Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht benötigt.
Boden : Ein magerer Boden (Schwachzehrer - benötigt kaum Nährstoffe) ist ideal, gerne steinig oder kalkhaltig.
Feuchtigkeit : Trockene Verhältnisse sind perfekt; Staunässe verträgt er absolut nicht.
Pflanzzeit : Die beste Zeit für die Pflanzung ist von März bis Mai oder September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Pflege : Der Strauch ist extrem pflegeleicht und muss aufgrund seines langsamen Wuchses kaum geschnitten werden.
Vermehrung : Im Naturgarten gelingt die Vermehrung am besten durch Aussaat der reifen Samen im Herbst.
Kombination : Eine gute Partnerin ist die Felsen-Fetthenne (Sedum reflexum) – beide teilen die Vorliebe für trockene, karge Standorte und bilden zusammen eine natürliche Pflanzengesellschaft, wie man sie an sonnigen Felshängen findet.
Der Felsen-Kreuzdorn gehört zur Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt sonnige Felsenhänge und trockene Gebüsche auf kalkhaltigem Untergrund. Typisch für diesen Strauch ist seine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza), die ihm helfen, Nährstoffe aus kargen Böden aufzunehmen. Mit seinen kreuzgegenständigen, oft in Dornen endenden Zweigen ist er perfekt an karge Standorte angepasst.
2 Videos zu Felsen-Kreuzdorn


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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Lajos Endredi / Adobe Stock / AdobeStock_711793582
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →