Bild folgtKI-generierte IllustrationChamaenerion angustifolium
Auch bekannt als: Waldweidenröschen, Trümmerblume, Chamaenerion angustifolium, Waldweidenrüschen, Stauden-Feuerkraut, Staudenfeuerkraut, Waldschlag-Weidenröschen, Wald-Weidenröschen
63
Arten
interagieren
146
Interaktionen
dokumentiert
8
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer das Schmalblättrige Weidenröschen einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen leuchtend purpurrosa Blütenständen, die an langen Ähren wachsen, und den schmalen, weidenähnlichen Blättern ist es eine markante Erscheinung. In deinem Naturgarten ist diese krautige Pflanze ein wahrer Magnet für spezialisierte Insekten. Besonders der Mittlere Weinschwärmer und die Westliche Kuckuckshummel profitieren von dem reichhaltigen Angebot. Mit einer stattlichen Wuchshöhe von 1,6 m setzt sie vertikale Akzente und bringt Struktur in größere Beete. Wenn du Platz für eine robuste Wildstaude hast, die wenig Pflege braucht, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Majestätische 1,6 Meter Wildnis und Hauptspeise für den Mittleren Weinschwärmer.
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Diese Art ist eine lebenswichtige Tankstelle für zahlreiche Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) regelmäßig die Blüten. Auch die Gewöhnliche Bindensandbiene und Hummeln aus dem Hellen Erdhummel-Komplex nutzen das Angebot. Für die Raupenwelt ist das Weidenröschen unverzichtbar: Es dient als Futterpflanze für den Mittleren Weinschwärmer, das Schwarze Ordensband (Mormo maura) und den Linienschwärmer (Hyles livornica). Auch seltenere Arten wie der Eckfleck-Bürstenspinner (Orgyia recens) sind auf sie angewiesen.
Bitte beachte, dass das Schmalblättrige Weidenröschen in Gartenregistern als nicht kindersicher geführt wird. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze in größeren Mengen verzehrt haben und Symptome zeigen, wende dich sicherheitshalber an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. Ansonsten ist die Pflanze im Gartenalltag unproblematisch zu handhaben.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jan
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Nutze das Frühjahr von März bis Mai oder den Herbst von September bis November.
Standort: Wähle einen hellen Platz mit ausreichend Raum, da die Pflanze 1,6 m hoch wird.
Boden: Der Boden sollte durchlässig sein; eine besondere Vorbereitung ist meist nicht nötig.
Pflege: Da die Pflanze nicht verholzt, kannst du die vertrockneten Stängel im Spätwinter bodennah zurückschneiden.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich durch ihre sehr leichten Flugsamen (0,1489 mg) selbstständig aus.
Pflanzabstand: Halte aufgrund der Wuchshöhe etwa 60 bis 80 cm Abstand zu Nachbarpflanzen.
Besonderheit: Die Pflanze ist nicht als kindersicher eingestuft; beachte dies bei der Standortwahl.
Pflanzpartner: Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) ist ein idealer Partner, da beide Arten natürlicherweise gemeinsam an Waldrändern vorkommen und ähnliche Lichtverhältnisse schätzen.
Das Schmalblättrige Weidenröschen (Chamaenerion angustifolium) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Es ist in Deutschland und Österreich weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Kahlschläge oder Waldränder. Als krautige Pflanze verholzt sie nicht, erreicht aber dennoch eine beeindruckende Höhe von 1,6 m. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden aufzunehmen. Die leichten Samen werden durch den Wind über weite Strecken verbreitet.
42 Arten interagieren mit dieser Pflanze
13 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →