Bild folgtKI-generierte IllustrationColumba oenas Linnaeus, 1758
12
Pflanzen
besucht
12
Interaktionen
dokumentiert
Die Hohltaube erkennst du an ihrem schlichten, blaugrauen Gefieder ohne weiße Flecken und ihrem dumpfen, zweisilbigen Ruf. Als einzige unserer heimischen Tauben brütet sie bevorzugt in Baumhöhlen, was sie zu einem klassischen Höhlenbrüter (Tier, das in Höhlen nistet) macht. In deinem Garten tritt sie eher unauffällig als Körnerfresser (Samenfresser) auf, bereichert ihren Speiseplan aber gezielt mit Früchten. Sie besucht besonders gerne Gehölze wie den Schwarzen Holunder, die Vogel-Kirsche oder den Blutroten Hartriegel. Da sie oft als Kurzstreckenzieher (zieht nur über geringe Distanzen) eingestuft wird, kehrt sie meist schon im Februar zu uns zurück. Du kannst diesen nützlichen Vögeln helfen, indem du alten Baumbestand mit Naturhöhlen erhältst oder große Nistkästen anbringst. Auch das Pflanzen von heimischen Sträuchern wie dem Echten Faulbaum oder der Gewöhnlichen Vogelbeere bietet ihr eine wichtige Nahrungsgrundlage. Achte darauf, deinen Garten naturnah zu belassen, damit sie ausreichend Samen und Beeren findet. Ein pestizidfreier (frei von chemischen Bekämpfungsmitteln) Garten ist für ihr Überleben entscheidend.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Hohltaube ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt, weshalb du ihre Brutstätten niemals stören oder beschädigen darfst. Da sie sehr schreckhaft reagiert, solltest du während der Brutzeit einen respektvollen Abstand zu bekannten Nesthöhlen einhalten.
Die Hohltaube (Columba oenas) gehört zur Familie der Tauben (Columbidae) und ist in weiten Teilen Europas heimisch. Von der häufigeren Ringeltaube unterscheidet sie sich durch das Fehlen weißer Gefiederpartien an Hals und Flügeln sowie durch ihre dunkle Iris (Regenbogenhaut des Auges). Sie besiedelt lichte Wälder und parkähnliche Landschaften, findet aber zunehmend in großen Gärten mit altem Baumbestand eine Heimat. Ihre Lebensweise ist eng an das Vorhandensein von Schwarzspechthöhlen oder ähnlichen natürlichen Hohlräumen gebunden.
12 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →