Bild folgtKI-generierte IllustrationViburnum opulus cv. 'Roseum'
97
Arten
interagieren
121
Interaktionen
dokumentiert
6
Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist der Garten-Schneeball (Viburnum opulus 'Roseum') durch seine kugelförmigen, reinweißen Blütenstände, die im Frühsommer wie schwebende Schneebälle im Gebüsch hängen. Dieser stattliche Strauch ist ein prägendes Element für naturnahe Gärten und bietet wertvollen Lebensraum. Während wir uns an der markanten Blattform erfreuen, dient das dichte Geäst Vögeln wie der Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) als sicherer Rückzugsort. Auch Insekten wie der Bunte Kugelhalsbock (Variimorda villosa) besuchen die Pflanze regelmäßig. Wenn du Struktur und ökologischen Nutzen kombinieren möchtest, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl. Er bereichert dein grünes Wohnzimmer durch seine Robustheit und die späte, prächtige Färbung im Jahr.
Weiße Blütenpracht auf 2.81 m – ein Paradies für Schwanzmeise und Kleiner Fuchs.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Obwohl es sich um eine Gartenform handelt, profitiert die lokale Fauna erheblich von diesem Strauch. Nach aktuellen Beobachtungsdaten nutzen Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) die Pflanze als Landeplatz. Auch der Bunte Kugelhalsbock (Variimorda villosa) gehört zu den regelmäßigen Besuchern der Blütenstände. Für die Vogelwelt ist der Strauch essenziell: Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) und die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) finden hier Schutz und Nistgelegenheiten. Auch der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) nutzt das dichte Laubwerk zur Nahrungssuche. Die schweren Diasporen mit einem Gewicht von etwa 27.43 mg deuten auf eine Tierausbreitung hin, was die Vernetzung im lokalen Ökosystem fördert.
Der Garten-Schneeball ist nicht als kindersicher eingestuft, da er als leicht giftig gilt. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Beeren, enthalten Terpene (Viburnin), die bei Einnahme zu Vergiftungserscheinungen führen können. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verzehrt haben, nenne bitte dem Arzt die Inhaltsstoffe oder kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
2.808 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze den Schneeball idealerweise im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst vor dem ersten Frost.
Wähle einen Standort, der der Pflanze Platz für ihre Endhöhe von 2.81 m bietet.
Achte auf einen frischen bis feuchten Boden; der Strauch verträgt keine langanhaltende Trockenheit.
Eine Bodenvorbereitung mit Kompost fördert das Anwachsen, vermeide jedoch mineralische Kunstdünger wegen der Mykorrhiza-Symbiose.
Da der Strauch verholzt, ist ein Verjüngungsschnitt alle paar Jahre direkt nach der Blüte empfehlenswert.
Halte den Boden im Wurzelbereich gemulcht, um die Feuchtigkeit gleichmäßig zu halten.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunässe an den Wurzeln zu verhindern.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana) – sie hat ähnliche Bodenansprüche und ergänzt den Schneeball ökologisch hervorragend als heimisches Gehölz.
Der Garten-Schneeball gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse (Viburnaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Er wächst natürlicherweise als verholzter Strauch oder kleiner Baum und ist durch seine breiten, gelappten Blätter mit einer Fläche von etwa 3016 mm² gekennzeichnet. Eine ökologische Besonderheit ist seine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), die das Wurzelwachstum unterstützen. Die Pflanze erreicht eine spezifische Wuchshöhe von genau 2.81 m. Ihre Ausbreitung erfolgt über relativ schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die oft durch Tiere über kurze Distanzen transportiert werden.
31 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
60 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →