Bild folgtKI-generierte IllustrationTorminalis glaberrima
Auch bekannt als: Torminalis glaberrima
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Arten
An den markant gelappten Blättern, die ein wenig an Ahorn erinnern, lässt sich die Elsbeere (Torminalis glaberrima) sofort erkennen. Sie ist eine ökologische Kostbarkeit, die als stolzer Baum deinem Garten Charakter verleiht und über Jahrzehnte Bestand hat. Von April bis Juni bieten ihre weißen Blüten Nahrung für heimische Bestäuber. Im Herbst wird sie zum Anziehungspunkt für Vögel wie die Misteldrossel (Turdus viscivorus) oder den Kleiber (Sitta europaea), die ihre Früchte schätzen. Mit ihr schaffst du ein wertvolles Refugium für unsere Tierwelt. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen besonderen Baum im Blick?
Kostbare Waldperle: Ein Festmahl für Misteldrossel, Kleiber und Pirol.
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Die Elsbeere ist eine Lebensversicherung für unsere heimische Vogelwelt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten bieten die Blüten von April bis Juni eine wichtige Nahrungsgrundlage für fliegende Insekten. Im Herbst verwandelt sich der Baum in eine Speisekammer: Die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) und der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) nutzen die Früchte als wichtige Energiereserve. Auch der Kleiber (Sitta europaea), der Pirol (Oriolus oriolus) und die Misteldrossel (Turdus viscivorus) sind regelmäßige Gäste in der Krone. Da die Früchte oft lange haften, dienen sie Vögeln auch in futterarmen Zeiten als Energiequelle.
Die Elsbeere wird als nicht kindersicher eingestuft. Zwar sind die Früchte verarbeitet genießbar, doch rohe Pflanzenteile sollten nicht verzehrt werden. Falls Kinder Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere sind keine spezifischen Gefahren bekannt, dennoch ist Vorsicht bei Kleinkindern geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Continental
Pflanzzeit: Setze die Elsbeere im zeitigen Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit der Baum eine dichte Krone und viele Früchte entwickeln kann.
Boden: Ein kalkhaltiger, tiefgründiger Untergrund ist ideal; vermeide unbedingt Staunässe.
Wasserbedarf: In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung regelmäßig wässern, bis die Pfahlwurzel tiefe Schichten erreicht.
Platzbedarf: Plane mindestens 6 Meter Abstand zu Gebäuden ein, da sie im Alter viel Raum beansprucht.
Pflege: Ein Erziehungsschnitt in der Jugend fördert einen geraden Stammbau, danach ist sie sehr pflegeleicht.
Bodenvorbereitung: Bei sehr schweren Böden empfiehlt sich das Einmischen von Sand zur Drainage (Entwässerungshilfe).
Gute Partnerin: Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) – beide sind heimische Waldrandbewohner und bieten gemeinsam Schutz und Nahrung für Vögel.
Die Elsbeere (Torminalis glaberrima) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Laubmischwälder und warme Waldränder, oft in der Nähe von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Charakteristisch ist ihre rissige Borke, die im Alter an einen Birnbaum erinnert, sowie die schirmförmigen Blütenstände (Doldenrispen). Als mittelgroßer Baum ist sie besonders an warmen, kalkreichen Standorten vital und bildet im Wald oft wertvolle ökologische Nischen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →