Bild folgtKI-generierte IllustrationTorminalis glaberrima
Auch bekannt als: Torminalis glaberrima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren ahornähnlichen, tief gezackten Blättern und der rissigen, fast schuppigen Borke (Rinde) lässt sich die Elsbeere (Torminalis glaberrima) sofort erkennen. In deinem Garten wirkt sie als wertvoller Strukturbildner, der vor allem für unsere heimische Vogelwelt eine zentrale Rolle spielt. Die weißen Blütenstände bieten im Frühjahr Nahrung, während die braunen Früchte im Herbst eine Delikatesse für Arten wie die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) oder den Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) sind. Wer diesen selten gewordenen Baum pflanzt, leistet einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen robusten, langlebigen Charakterbaum suchst, liegst du hier genau richtig.
Edelholz-Rarität: Ein Gourmet-Paradies für Misteldrossel und Pirol.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Elsbeere ein Magnet für spezialisierte Vogelarten. Besonders die Misteldrossel (Turdus viscivorus) und die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) schätzen die Früchte als wichtige Energiereserve. Auch der seltene Pirol (Oriolus oriolus), der Kleiber (Sitta europaea) und der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) nutzen den Baum als Nahrungsquelle oder Lebensraum. Die Blüten ziehen von April bis Juni Bestäuber an, die den Nektar der offenen Schirmrispen (flache, verzweigte Blütenstände) leicht erreichen können. Da der Baum sehr alt werden kann, bietet er über Generationen hinweg eine verlässliche ökologische Nische.
Die Elsbeere ist laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Die Samen in den Früchten enthalten geringe Mengen an Blausäureverbindungen, die bei Verzehr problematisch sein können. Im Falle eines Verdachts kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Continental
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem Boden.
Die Elsbeere ist kalkhold (kalkliebend) und gedeiht besonders gut auf schweren Lehmböden.
Mit einem Feuchtewert von 4 (mäßig trocken bis frisch) kommt sie nach dem Anwachsen sehr gut mit trockeneren Sommern zurecht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
In den ersten zwei Standjahren solltest du bei anhaltender Trockenheit regelmäßig durchdringend gießen.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei diesem langsam wachsenden Baum nicht erforderlich.
Schütze den jungen Stamm im Winter eventuell mit einer Schilfmatte vor Frostspannungsrissen.
Gute Partnerin: Die Wollige Schneeball (Viburnum lantana) – beide teilen die Vorliebe für kalkhaltige Standorte und warme Lagen.
Die Elsbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sie wächst meist als mittelgroßer Baum und bevorzugt thermophile (wärmebegünstigte) Standorte, oft auf kalkhaltigem Untergrund. Unverwechselbar sind die wechselständigen, spitz gelappten Blätter, die im Herbst eine prächtige rötliche Färbung annehmen. Als tiefwurzelnde Art ist sie besonders widerstandsfähig gegenüber Wind und längeren Trockenphasen in sommerwarmen Regionen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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