
Martes foina
Auch bekannt als: Hausmarder, Mustelidae, Steinmarder, Hausmarder
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Pflanzen
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Steinmarder (Martes foina) an seinem langgestreckten Körper, dem braunen Fell und dem charakteristischen, weißen Kehlfleck. Er ist ein geschickter und ausdauernder Verfolger, der seine Beute sowohl kletternd in Bäumen als auch flink am Boden erjagt. Auf seinem Speiseplan stehen vor allem Vögel (Aves) wie die Singdrossel (Turdus philomelos), aber auch verschiedene Nagetiere wie die Waldmaus (Mus sylvaticus) und die Osteuropäische Feldmaus (Microtus levis). Ebenso erbeutet er Spitzmäuse (Soricidae), Amphibien (Amphibia) sowie wirbellose Tiere, darunter Weichtiere (Mollusca), Tausendfüßer (Myriapoda) und Heuschrecken (Orthoptera). Der Steinmarder ist dämmerungs- und nachtaktiv – also zur Zeit des Zwielichts und in der Dunkelheit unterwegs – und bleibt das ganze Jahr über aktiv, ohne eine Winterruhe einzulegen. Ergänzend nutzt er gelegentlich pflanzliche Quellen wie Steinobst (Prunus), Schlehdorn (Prunus spinosa) oder Weinrebenartige (Vitaceae). Als Gartenbesitzer kannst du eine friedliche Koexistenz fördern, indem du Unterschlupfmöglichkeiten wie Holzhaufen erhältst und Komposter mardersicher abdeckst.
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Dieses Raubtier ist von Natur aus scheu und meidet die direkte Begegnung mit Menschen. Bei Sichtungen im Garten zieht er sich meist schnell zurück. Er ist eine heimische Art, deren Bestände stabil sind und die eine wichtige Rolle bei der natürlichen Regulation von Nagetierpopulationen übernimmt.
Der Steinmarder gehört zur Familie der Marderartigen (Mustelidae) in der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Belgien weit verbreitet und als Kulturfolger – ein Tier, das dem Menschen in seine Siedlungsräume folgt – oft in Gärten anzutreffen. Mit seinem schlanken Körperbau ist er perfekt an das Leben in Nischen und auf Dachböden angepasst. Von seinem Verwandten, dem Baummarder (Martes martes), unterscheidet er sich vor allem durch die Form seines hellen Kehlflecks.
1 Video zu Steinmarder

34 dokumentierte Nahrungsquellen
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_163810433
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