Bild folgtKI-generierte IllustrationCupido minimus Füssly, 1775
Auch bekannt als: Zwerg-Bläuling
16
Pflanzen
besucht
49
Interaktionen
dokumentiert
5
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Zwergbläuling (Cupido minimus) an seiner für einen Bläuling ungewöhnlich dunklen, rußbraunen Oberseite und seiner winzigen Statur, die ihn zum kleinsten Tagfalter unserer Region macht. Während die Männchen an der Flügelbasis oft eine feine, blaue Bestäubung aufweisen, sind die Weibchen schlicht dunkel gefärbt. Die silbergraue Flügelunterseite zeigt eine markante Reihe kleiner, weiß umrandeter schwarzer Punkte. Dieser Schmetterling ist monophag (auf eine einzige Pflanzenfamilie oder -gattung als Nahrung spezialisiert) und von Mai bis August in naturnahen Gärten zu finden. Die Raupen leben verborgen und ernähren sich bevorzugt von den Blüten und Samenanlagen des Gewöhnlichen Wundklees, des Steppen-Wundklees oder des Alpen-Tragants. Die erwachsenen Falter suchen für ihre Energieversorgung Nektar an Pflanzen wie dem Hufeisenklee, der Zypressen-Wolfsmilch oder dem Gewöhnlichen Liguster. Auch der Kicher-Tragant wird gern besucht. Um diesen kleinen Gast zu fördern, solltest du auf magere, sonnige Standorte mit den genannten Wirtspflanzen achten. Da er sehr standorttreu ist, bleibt er deinem Garten bei passendem Angebot oft über Jahre erhalten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser winzige Falter ist vollkommen harmlos und stellt keine Gefahr für deine Gartenpflanzen dar. Er ist aufgrund schwindender Lebensräume vielerorts selten geworden und steht teilweise auf der Roten Liste. Eine Verwechslung mit Schädlingen ist aufgrund seiner Lebensweise ausgeschlossen.
Der Zwergbläuling gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt vor allem kalkreiche Magerrasen und Böschungen. Mit einer Flügelspannweite von oft nur 18 bis 24 Millimetern ist er leicht zu übersehen, unterscheidet sich aber durch das Fehlen von orangen Flecken auf der Unterseite von ähnlichen Arten. Seine Lebensweise ist eng an Schmetterlingsblütler gebunden.
Nahrung
monophagous
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
11 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →