Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium medium
Auch bekannt als: Mittlerer Klee
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Arten
interagieren
262
Interaktionen
dokumentiert
9
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst den Zickzack-Klee sofort an seinem namensgebenden, hin- und hergebogenen Stängel und den kräftig purpurrosa leuchtenden Blütenköpfen. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Wiesenklee ist er ein echter Spezialist für den Halbschatten und wertet damit auch die etwas dunkleren Ecken deines Gartens ökologisch auf. Er dient als lebenswichtige Tankstelle für spezialisierte Flieger wie die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris) und den hübschen Purpurroten Zünsler (Pyrausta purpuralis). Auch der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) ist ein regelmäßiger Gast an den nektarreichen Blüten. Wenn du einen robusten, heimischen Blüher für den Gehölzrand suchst, machst du mit dieser Art alles richtig. Er ist die perfekte Wahl für naturnahe Gartenbereiche, die wenig Pflege benötigen.
Farbtupfer für den Halbschatten: Die robuste Sommertankstelle für Kuckuckshummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Zickzack-Klee eine herausragende Nahrungsquelle für Wildbienen und Falter. Besonders Hummeln profitieren von ihm, darunter der Helle Erdhummel-Komplex und die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris). Auch die seltene Gelbfühler-Wespenbiene (Nomada fulvicornis) sucht ihn gezielt auf. Für Schmetterlinge wie den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) bietet er eine verlässliche Nektarquelle von Mai bis August. Eine Besonderheit ist der Purpurrote Zünsler (Pyrausta purpuralis), ein kleiner Falter, der eng an diesen Lebensraum gebunden ist. Da die Pflanze dichte Bestände bildet, bietet sie zudem wertvollen Schutz für bodennah lebende Insekten.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.28 m
Wähle einen Standort im Halbschatten (Lichtbedarf mäßig), da er sich am Gehölzrand am wohlsten fühlt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; er verträgt keine extreme Trockenheit, aber auch keine Staunässe.
Da er ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist, solltest du den Boden eher mager halten und auf Dünger verzichten.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Ein Rückschnitt nach der Blüte im August ist möglich, aber für die Insektenwelt ist es besser, die vertrockneten Stängel über den Winter stehenzulassen.
Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – beide teilen die Vorliebe für frische Böden und halbschattige Lagen an Heckenrändern.
Achte darauf, ihn nicht in stark gedüngte Beete zu setzen, da er dort von schnellwüchsigen Arten unterdrückt wird.
Der Zickzack-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Er wächst bevorzugt an Waldrändern, in Gebüschen und auf Lichtungen, was ihn als Saumpflanze kennzeichnet. Ein besonderes Merkmal ist sein kriechender Wurzelstock, mit dem er sich langsam ausbreitet und dichte Bestände bilden kann. Die Blätter sind schmal-elliptisch geformt und oft ohne die typische helle Zeichnung anderer Kleearten. Er gilt als Indigen (einheimisch), ist also seit jeher Teil unserer regionalen Natur.
3 Videos zu Zickzack-Klee



55 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
9 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →