Bild folgtKI-generierte IllustrationErebia ligea
Auch bekannt als: Großer Mohrenfalter, Milchfleck, Rostbindiger Mohrenfalter, Waldhochgrasflur-Weißsprenkelmohr, Waldmohrenfalter, Weißband-Mohrenfalter, Weißbindiger Mohrenfalter
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Typisch für den Wald-Mohrenfalter (Erebia ligea) ist seine auffallend dunkle Grundfärbung, mit der er im Halbschatten von Waldrändern fast verschmilzt. Als Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) ist er ein typischer Sommergast, der in deinem Garten vor allem in den Monaten Juli und August aktiv ist. Während die erwachsenen Falter eifrig Nektar an der Berg-Distel, dem Gewöhnlichen Wasserdost oder der Wald-Witwenblume saugen, haben die Raupen ganz andere Bedürfnisse. Sie ernähren sich als Larvenstadium von Gräsern wie dem Wald-Flattergras, der Rasen-Schmiele oder der Blutroten Fingerhirse. Auch der Zwerg-Holunder, der Steifhaarige Löwenzahn, die Große Händelwurz und der Löwenzahn-Pippau werden von den Faltern zur Energieaufnahme besucht. Du kannst diesen heimischen Schmetterling unterstützen, indem du wilde Ecken mit den genannten Futtergräsern und dem Purpurreitgras (Calamagrostis purpurea) stehen lässt. In den Regionen Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er ein charakteristischer Bewohner kühlerer Lagen. Er ist ein nützlicher Bestäuber und für deine Kulturpflanzen völlig unbedenklich. Seine Anwesenheit bereichert die Artenvielfalt in naturnahen Gärten ungemein.
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Dieser Falter ist vollkommen harmlos für den Menschen und stellt keine Gefahr für Nutzpflanzen dar. Er ist als heimische Art geschützt und sollte als wertvoller Teil der Biodiversität (Artenvielfalt) betrachtet werden. Verwechslungen mit anderen Mohrenfalter-Arten sind möglich, aber ökologisch unbedenklich.
Der Wald-Mohrenfalter wird taxonomisch in die Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und die Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als montane (gebirgsliebende) Art bevorzugt er Waldränder und Lichtungen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die dunkle Färbung der Gattung Erebia dient der Thermoregulation (Wärmeaufnahme durch Sonnenlicht) in kühleren Lebensräumen. Er ist eng an das Vorhandensein spezifischer Süßgräser gebunden.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
11 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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