Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium phaeum subsp. phaeum
Auch bekannt als: Geranium phaeum subsp. phaeum
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Arten
interagieren
49
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Der Braune Storchschnabel fällt sofort durch seine fast schwarz-violetten Blüten mit den charakteristisch zurückgeschlagenen Blütenblättern auf. Diese heimische Staude ist im Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 als gefährdet eingestuft wird. Sie dient als wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Bestäuber wie die Waldhummel (Bombus sylvarum) und verschiedene Tagfalter, darunter der Aurorafalter (Anthocharis cardamines). Wenn du eine schattige Ecke ökologisch aufwerten möchtest, ist diese Pflanze eine exzellente Wahl. Du förderst damit aktiv eine Art, die in der freien Landschaft leider immer seltener wird.
Gefährdete Schönheit: Mystisch dunkle Blüten für deine Waldhummeln im Garten.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Braune Storchschnabel eine wichtige Anlaufstelle für die Waldhummel (Bombus sylvarum). Auch Schmetterlinge profitieren deutlich von seinem Nektarangebot, darunter der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas), der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae). Besonders für den Aurorafalter (Anthocharis cardamines) stellt er im Frühling eine verlässliche Ressource dar. Da die Samen mit 3,83 mg sehr leicht sind, können sie über größere Distanzen verbreitet werden und so zur Vernetzung von Lebensräumen beitragen. Im Garten leistest du mit dieser Art einen direkten Beitrag zum Erhalt einer gefährdeten Wildpflanze.
Bitte beachte, dass der Braune Storchschnabel in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Ein direkter Verzehr oder intensiver Hautkontakt sollte daher vorsichtshalber vermieden werden. Im Falle von Unfällen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haushalte mit kleinen Kindern ist ein Platz im hinteren Bereich des Beetes ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.425 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wuchshöhe: Achte bei der Planung darauf, dass die Pflanze eine feste Höhe von 0,43 m erreicht.
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten oder Schatten, idealerweise unter Gehölzen.
Boden: Der Boden sollte humos und nicht zu trocken sein, um dem Waldcharakter der Art zu entsprechen.
Pflanzzeit: Setze junge Stauden im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert oft einen frischen Blattaustrieb.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich über leichte Samen (ca. 3,83 mg) aus, die auch durch Wind verdriftet werden können.
Gute Partnerin: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) eignet sich hervorragend, da sie dieselben schattigen Standorte bevorzugt und ein natürliches Waldbild ergänzt.
Der Braune Storchschnabel (Geranium phaeum subsp. phaeum) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er als indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist krautreiche Wälder und Waldränder. Er wächst als nicht verholzte, krautige Pflanze mit auffällig breiten Blättern, die eine Fläche von etwa 10297 mm² erreichen können. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen seinen Wurzeln und Bodenpilzen zur besseren Nährstoffaufnahme.
43 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →