
Hieracium umbellatum
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Arten
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An den doldenartig gehäuften, gelben Blütenköpfen am Ende der beblätterten Stiele lässt sich das Doldige Habichtskraut (Hieracium umbellatum) sofort erkennen. Im Gegensatz zu vielen Verwandten bildet es zur Blütezeit keine Grundrosette (direkt am Boden liegende Blätter), was ihm ein markantes Aussehen verleiht. Als indigene (einheimische) Art ist es perfekt an unser Klima angepasst und besetzt ökologische Nischen auf mageren Böden. Die Pflanze bereichert deinen Garten besonders im Juli, wenn sie ihre volle Pracht entfaltet. Mit dieser Wahl förderst du die natürliche Artenvielfalt auf kargen Standorten. Du machst hier alles richtig, wenn du einen robusten Korbblütler suchst, der mit wenig Nährstoffen auskommt.
Der gelbe Sommerbote für magere Standorte: Robust, heimisch und pflegeleicht.
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Nach aktuellen Daten ist das Doldige Habichtskraut (Hieracium umbellatum) eine indigene (einheimische) Art, die im Hochsommer eine wichtige Ressource darstellt. Da die Pflanze im Juli blüht, schließt sie eine Lücke im Nahrungsangebot für Bestäuber. Die arbuskuläre Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) stärkt die Pflanze und fördert ein gesundes Bodenleben. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten in der Datenbank vorliegen, ist die allgemeine Funktion als heimischer Korbblütler hervorzuheben. Heimische Pflanzen sind grundsätzlich besser in die lokalen Nahrungsketten integriert als exotische Arten. Durch den Wuchs auf mageren Böden unterstützt sie spezialisierte Lebensgemeinschaften, die auf nährstoffarme Bedingungen angewiesen sind.
Das Doldige Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Habichtskräuter enthält es einen Milchsaft (ein weißliches Sekret im Inneren), der bei Hautkontakt oder Verzehr zu Reizungen führen kann. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch sollten kleine Kinder beim Umgang mit der Pflanze beaufsichtigt werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,456 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Doldige Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Es wächst bevorzugt an Waldrändern oder auf Lichtungen, die einen frischen (mäßig feuchten) Boden aufweisen. Charakteristisch ist der starre, aufrechte Wuchs mit schmalen, lanzettlichen Blättern direkt am Stängel. Die Pflanze ist ein Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen und gilt in der Region als nicht gefährdet. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), die den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme helfen.
28 Arten interagieren mit dieser Pflanze
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•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_220483630
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.