Bild folgtKI-generierte IllustrationPanurgus calcaratus (Scopoli, 1763)
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Du erkennst die Stumpfzähnige Zottelbiene an ihrem tiefschwarzen, glänzenden Körper und dem auffälligen, dichten Haarpelz an den Hinterbeinen der Weibchen, der zum Sammeln von Pollen dient. Diese solitäre (einzeln lebende) Wildbiene bringt pro Jahr nur eine Generation hervor. Ihre Eier legt sie in selbst gegrabenen Gängen in sandigem oder lehmigem Boden ab. Im Frühling, ab April, besucht sie bevorzugt den Wiesen-Pippau (Crepis biennis) und den Steifhaarigen Löwenzahn (Leontodon hispidus). Den Sommer über nutzt sie intensiv das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) und den Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris). Die Larve ernährt sich im Nest von einem gesammelten Pollenvorrat, wobei das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea) eine wichtige Rolle spielt. Das Tier überwintert als Ruhelarve in einer Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) tief im Erdboden in seiner schützenden Brutkammer. Du kannst diese nützliche Art fördern, indem du offene Bodenstellen in sonniger Lage nicht bepflanzt und heimische Korbblütler (Pflanzen mit körbchenartigen Blüten) in deinem Garten wachsen lässt.
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Die Stumpfzähnige Zottelbiene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie ist nicht aggressiv und ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut nicht durchdringen. Da sie ihre Nester im Boden anlegt, solltest du bekannte Nistareale zwischen April und August nicht umgraben.
Die Stumpfzähnige Zottelbiene gehört zur Familie der Sandbienenartigen (Andrenidae) innerhalb der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und bewohnt bevorzugt Magerrasen, Sandheiden und naturnahe Gärten. Mit einer Körperlänge von 7 bis 9 Millimetern ist sie eher klein und wirkt durch ihre fast vollständig schwarze Färbung sehr schlicht. Die Art lebt solitär (einzeln) und ist oligolektisch (auf wenige Pollenquellen spezialisiert), wobei sie sich fast ausschließlich an gelb blühenden Korbblütlern orientiert.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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