Bild folgtKI-generierte IllustrationEristalis interrupta
40
Pflanzen
besucht
200
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristischen, gelben Keilflecken auf ihrem Hinterleib lässt sich die Mittlere Keilfleckschwebfliege (Eristalis interrupta) sofort erkennen. Du beobachtest hier einen nützlichen Bestäuber, der in seinem Flugbild und Aussehen Honigbienen nachahmt, um Fressfeinde abzuschrecken. Im Frühjahr besucht das Tier mit Vorliebe die Blüten von Apfelbäumen (Malus sp.) oder den Wiesenkerbel (Anthriscus sylvestris). Während der Sommermonate findest du sie häufig auf der Schafgarbe (Achillea millefolium), dem Baldrian (Valeriana officinalis) und dem Gefleckten Johanniskraut (Hypericum maculatum). Später im Jahr dient das Doldige Habichtskraut (Hieracium umbellatum) als wichtige Kraftquelle. Die Larven entwickeln sich in schlammigem Wasser oder sehr feuchter Erde, wo sie organische Zerfallsprozesse unterstützen. Um die Art in deinem Garten zu fördern, kannst du kleine Wasserstellen oder flache Schlammzonen anlegen. Die Überwinterung erfolgt als Imago (erwachsenes Insekt) an geschützten, frostfreien Orten. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sicherst du das Überleben dieser nützlichen Gartenhelfer.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Mittlere Keilfleckschwebfliege ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da sie als wichtiger Bestäuber fungiert, sollte sie in Ruhe gelassen und durch das Belassen von Wildblumen gefördert werden.
Die Mittlere Keilfleckschwebfliege gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie naturnahe Gärten. Mit einer Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern ist sie eine mittelgroße Schwebfliege, die sich durch ihre Flugkunst auszeichnet. Ein wichtiges Merkmal für die Unterscheidung von ähnlichen Arten ist die Zeichnung des Hinterleibs, wobei die gelben Flecken oft deutlich voneinander getrennt sind.
40 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →