Bild folgtKI-generierte IllustrationHoplitis adunca (Panzer, 1798)
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Du erkennst die Gewöhnliche Natternkopfbiene an ihrem schlanken, dunklen Körper mit den schmalen, hellen Haarbinden am Hinterleib und ihrer Größe von etwa 8 bis 12 Millimetern. Diese Wildbiene ist univoltin (bringt nur eine Generation pro Jahr hervor). Ihre Eier legt sie in oberirdischen Hohlräumen ab, wobei jede Larve in einer eigenen Zelle mit einem Pollenvorrat versorgt wird. Im Frühjahr ab Mai nutzt sie den Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) und den Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) zur Nektaraufnahme. Den Sommer über ist sie fast ausschließlich am Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) und der Gebräuchlichen Ochsenzunge (Anchusa officinalis) zu finden. Die Larve ernährt sich im Nest von dem von der Mutter eingetragenen Pollen-Nektar-Gemisch. Das Tier überwintert als Ruhelarve in seinem Kokon innerhalb des schützenden Nestes, beispielsweise in markhaltigen Stängeln oder Totholz. Du kannst diese nützliche Art fördern, indem du gezielt den Gewöhnlichen Natternkopf in sonnigen Beeten anpflanzt. Biete ihr zudem Nisthilfen mit Bohrlöchern von 5 bis 6 Millimetern Durchmesser an und lass verblühte Stängel über den Winter im Garten stehen.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbewohner. Ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut nicht durchdringen, weshalb keine Gefahr für Kinder oder Haustiere besteht. Da sie spezialisiert und auf bestimmte Pflanzen angewiesen ist, steht sie unter allgemeinem Naturschutz und sollte in Ruhe gelassen werden.
Die Gewöhnliche Natternkopfbiene (Hoplitis adunca) gehört zur Familie der Megachilidae (Bauchsammlerbienen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Du unterscheidest sie von anderen Mauerbienen durch ihren schlanken Habitus (Erscheinungsbild) und ihre starke Spezialisierung auf Raublattgewächse. Als Solitärbiene lebt sie nicht in einem Volk, sondern jedes Weibchen sorgt allein für seinen Nachwuchs. Sie besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder, Trockenrasen und naturnahe Gärten mit entsprechendem Blütenangebot.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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