Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus dilatatus
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Die Rundfleck-Maskenbiene (Hylaeus dilatatus) ist eine kleine, zierliche Wildbiene mit fast haarlosem, schwarzem Körper, die durch ihre flinken Flugbewegungen und die gelbe Maskenzeichnung im Gesicht auffällt. Da sie polylektisch (nicht auf bestimmte Pflanzenfamilien spezialisiert) ist, kannst Du sie an einer Vielzahl von Blüten in Deinem Garten beobachten. Ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis August, wobei sie besonders gerne die Wiesen-Margerite, den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder die Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga) besucht. Auch an Brombeeren (Rubus sp.), der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) und dem Echten Johanniskraut (Hypericum perforatum) sammelt sie eifrig Nahrung. Ihre Nester legt sie in vorhandenen Hohlräumen an, beispielsweise in hohlen Pflanzenstängeln oder alten Käferfraßgängen im Totholz. Im Garten kannst Du sie unterstützen, indem Du markhaltige Stängel der Gelben Reseda (Reseda lutea) oder der Wilden Möhre (Daucus sp.) über den Winter stehen lässt. Auch das Belassen von Giersch (Aegopodium podagraria L.) und Kartäusernelken (Dianthus carthusianorum) bietet ihr wertvolle Ressourcen. Durch ein Angebot an Totholz und ungestörten Gartenbereichen schaffst Du wichtige Nistgelegenheiten für diesen nützlichen Bestäuber.
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Diese kleine Wildbiene ist für den Menschen völlig harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Ihr Stachel ist so schwach, dass er die menschliche Haut nicht durchdringen kann, weshalb sie absolut sicher für Kinder und Haustiere ist. Als geschützte heimische Art bereichert sie die biologische Vielfalt in Deinem Garten.
Innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) wird die Rundfleck-Maskenbiene der Familie Colletidae zugeordnet. Sie ist eine heimische Art, deren Verbreitungsgebiet Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien umfasst. Als solitäre (einzeln lebende) Biene zeigt sie keine Staatenbildung, sondern jedes Weibchen versorgt die eigene Brut in Linienbauten innerhalb von Hohlräumen. Von nahe verwandten Arten der Gattung Hylaeus lässt sie sich im Feld nur schwer unterscheiden, da hierfür oft mikroskopische Merkmale der Fühler oder der Gesichtspunktur entscheidend sind.
18 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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