Bild folgtKI-generierte IllustrationSeseli libanotis
Auch bekannt als: Heilwurz
27
Arten
interagieren
39
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren fein fiedrigen Blättern und den weißen Doppeldolden fällt die Berg-Heilwurz sofort auf. Als heimischer Doldenblütler ist sie ein wahrer Magnet für Insekten, die auf offene Blütenstrukturen angewiesen sind. Besonders der prächtige Schwalbenschwanz (Papilio machaon) und der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata) nutzen sie regelmäßig als Nahrungsquelle. Da sie auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen, eher mageren Platz im Garten hast, wird sie dich mit ihrer Robustheit begeistern.
Rettungsinsel für den Schwalbenschwanz: Die Berg-Heilwurz liebt trockene Sonnenplätze.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Berg-Heilwurz eine Schlüsselart für spezialisierte Insekten. Die flachen Dolden bieten eine leicht zugängliche Plattform für Käfer wie den Halskäfer oder den Schwefelkäfer (Cteniopus sulphureus). Auch räuberische Nützlinge wie die Feldwespe nutzen die Blüten als Energietankstelle. Für den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) stellt sie eine wichtige Nahrungspflanze dar. Mit ihren leichten Samen, die nur etwa 1,52 mg wiegen, sorgt sie über Windverwehung für eine natürliche Ausbreitung und bereichert so trockene Saumstrukturen in deiner Umgebung.
Die Berg-Heilwurz wird als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher nicht in Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Wie bei vielen Doldenblütlern besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen, teils giftigen Arten der Familie. Trage beim Umgang mit der Pflanze vorsichtshalber Gartenhandschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.617 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7), der warm und hell liegt.
Boden: Der Untergrund muss mager sein (Schwachzehrer). Ein zu nährstoffreicher Boden schadet der Standfestigkeit.
Bodenreaktion: Idealerweise ist die Erde kalkhaltig oder basisch (pH-Wert über 7).
Wasserbedarf: Halte die Pflanze eher trocken (Feuchtezahl 3). Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Pflege: Ein Rückschnitt sollte erst im Spätwinter erfolgen, damit die Samen ausreifen können.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (1,52 mg) über den Wind selbstständig im Garten.
Pflanzpartner: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen trockenen, kalkreichen Standorte liebt.
Die Berg-Heilwurz (Seseli libanotis) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und kalkreiche Felshänge. Die Pflanze wächst als ausdauerndes Kraut und erreicht eine charakteristische Wuchshöhe von genau 0,62 m. Typisch sind die breitblättrigen, mehrfach gefiederten Blätter und die strahligen Doldenblüten, die für die Gattung Seseli kennzeichnend sind.
2 Videos zu Berg-Heilwurz


19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →