Bild folgtKI-generierte IllustrationKerria japonica
Auch bekannt als: Kerrie, Ranunkelstrauch, Goldröschen
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Arten
interagieren
37
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Japanische Kerrie durch ihre leuchtend gelben, fünfzähligen Schalenblüten und die markanten, das ganze Jahr über kräftig grünen Ruten auf. Als wertvolles Rosengewächs (Rosaceae) bereichert sie deinen Garten vor allem im Mai, wenn sie spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und verschiedenen Perlmuttfaltern (Boloria) wichtige Nahrung bietet. Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) lässt sich häufig an den Pollenquellen beobachten. Dieser robuste Strauch ist ideal, wenn du Struktur und Farbe mit ökologischem Nutzen verbinden möchtest. Hast du schon einen sonnigen bis halbschattigen Platz für diesen unkomplizierten Blüher reserviert?
Leuchtend gelber Frühlingsbote und Tankstelle für den Würfel-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Japanische Kerrie ein Magnet für spezialisierte Dickkopffalter wie den Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia rosae und Spialia orbifer. Auch seltene Perlmuttfalter wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris), der Gelbring-Perlmuttfalter (Boloria frigga) und der Freija-Perlmuttfalter (Boloria freija) nutzen sie als Nahrungsquelle. Neben Schmetterlingen profitieren Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und Feldwespen (Polistes) vom Blütenangebot. Sogar der Blaue Schmalprachtkäfer (Agrilus cyanescens) wird regelmäßig als Gast an dieser Pflanze verzeichnet.
Die Japanische Kerrie wird als nicht kindersicher eingestuft. Da sie wie viele Rosengewächse geringe Mengen an Stoffen enthalten kann, die bei Verzehr Blausäure freisetzen, sollten Pflanzenteile nicht gegessen werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen grünen Zweige und der speziellen Blattform kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.82 m
Standort: Wähle einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Die Pflanze bevorzugt frische, also mäßig feuchte Böden ohne Staunässe.
Pflanzzeit: Setze den Strauch am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei und offen ist.
Boden: Normale, durchlässige Gartenerde ist vollkommen ausreichend.
Pfage: Da die Kerrie zu Ausläufern neigt, kannst du sie bei Bedarf durch Abstechen der Wurzeln begrenzen.
Schnitt: Schneide alle zwei bis drei Jahre die ältesten, grau gewordenen Triebe direkt am Boden ab, um den Strauch zu verjüngen.
Vermehrung: Dies gelingt am einfachsten durch Stecklinge im Sommer oder durch das Abtrennen bewurzelter Ausläufer.
Kombination: Eine hervorragende Partnerin ist die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum). Beide gehören zur selben Pflanzenfamilie und besiedeln ähnliche Standorte am Gehölzrand, was ein harmonisches und ökologisch wertvolles Bild ergibt.
Die Japanische Kerrie (Kerria japonica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und wächst als sommergrüner Strauch mit auffällig grüner Rinde. Typisch sind die wechselständig angeordneten, einfach gesägten Blätter und die endständigen, gelben Blüten. Sie geht eine Verbindung mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) ein, einer Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, die die Nährstoffaufnahme verbessert.
30 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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