Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Koeleria macrantha subsp. macrantha
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Koeleria macrantha subsp. macrantha
39
Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Zierliche Schillergras (Koeleria macrantha subsp. macrantha) an seinen dicht gedrungenen, walzenförmigen Blütenständen, die im Sonnenlicht metallisch schimmern. In deinem Naturgarten ist dieses einheimische Gras ein wertvoller Baustein, da es gezielt spezialisierte Falter wie den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) unterstützt. Mit einer kompakten Wuchshöhe von genau 0.21 m passt es hervorragend in sonnige Magerbeete oder Steingärten. Es ist ein echtes Juwel für trockene Standorte, das wenig Pflege benötigt und gleichzeitig gefährdeten Arten hilft. Setze es an einen sonnigen Platz und beobachte, wie sich das Leben in deinem Garten entfaltet.
Silberglanz für Trockenkünstler: Ein Muss für Dickkopffalter auf nur 21 Zentimetern.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine essenzielle Lebensgrundlage für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders profitieren Dickkopffalter wie der Spiegel-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) von seinem Vorkommen. Auch seltenere Arten wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) nutzen die Pflanze. Mit einem sehr geringen Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.6827 mg verbreitet sich das Gras über den Wind auch über weite Strecken. Die Mykorrhiza-Verbindung im Boden stärkt zudem das mikrobielle Netzwerk deines Gartens, was die allgemeine Bodengesundheit fördert.
Das Zierliche Schillergras wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist zwar nicht giftig, aber aufgrund der schmalen, festen Blätter und der Zugehörigkeit zu den Süßgräsern, die Allergien auslösen können, empfiehlt sich eine Platzierung außerhalb von direkten Spielflächen. Für eine ruhige Ecke im Naturgarten ist es jedoch völlig unbedenklich.
Licht
—
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,207 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Zierliche Schillergras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigenes (einheimisches) Gewächs verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie basenreiche Trockenrasen auf Kalkböden. Als ausdauernde, nicht verholzende Pflanze bildet es kompakte Horste. Botanisch zeichnet es sich durch eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) aus – eine nützliche Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen. Auf der Roten Liste wird die Art in der Kategorie V (Vorwarnliste) geführt, da ihre natürlichen Bestände zurückgehen.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.