Bild folgtKI-generierte IllustrationOedemera femorata
Auch bekannt als: Gemeiner Scheinbockkäfer, Gemeiner Schenkelkäfer, Gewöhnlicher Scheinbockkäfer, Gewöhnlicher Schenkelkäfer
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Der Halsbandschmuckkäfer zeichnet sich durch seinen schlanken Körper, die weichen Deckflügel (die schützenden Vorderflügel der Käfer) und den oft markant gefärbten Halsschild (das Rückenschild des ersten Brustabschnitts) aus. In Deinem Garten übernimmt dieses Insekt eine wichtige Rolle als Bestäuber, während er geschickt über Blüten wandert. Er ernährt sich vorzugsweise von Pollen und Nektar, wobei er gezielt Pflanzen wie die Wiesen-Margerite, den Wiesen-Kümmel oder die Wiesen-Skabiose ansteuert. Auch auf dem Gewöhnlichen Giersch, dem Wiesen-Kerbel oder dem Echten Knollenkümmel kannst Du ihn häufig beobachten. Die Larven des Käfers entwickeln sich im Verborgenen, meist in trockenen Pflanzenstängeln oder altem Holz. Damit sich der Nachwuchs gut entwickeln kann, hilft es, wenn Du abgestorbene Stängel im Herbst nicht sofort zurückschneidest. Durch das Belassen von Totholz (abgestorbenes Holzgewebe) in sonnigen Ecken schaffst Du wertvolle Lebensräume für diese nützliche Art. So förderst Du die biologische Vielfalt direkt vor Deiner Haustür, ohne viel Aufwand zu betreiben. Der Käfer ist ein friedlicher Bewohner, der Deine Zierpflanzen nicht schädigt, sondern bei ihrer Bestäubung hilft.
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Dieser Käfer ist für den Menschen absolut harmlos, da er weder beißen noch stechen kann. Er gilt nicht als Schädling, sondern ist als Bestäuber ein nützlicher Bestandteil eines ökologisch bewirtschafteten Gartens. Es bestehen keine besonderen rechtlichen Schutzbestimmungen für diese Art.
Der Halsbandschmuckkäfer (Oedemera femorata) gehört zur Familie der Scheinkäfer (Oedemeridae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt blütenreiche Wiesen sowie Waldränder. Die Tiere erreichen meist eine Körperlänge von etwa 8 bis 12 Millimetern. Charakteristisch für viele Männchen dieser Gattung sind die stark verdickten Hinterschenkel, was auf ihre Lebensweise als flinke Kletterer auf Blüten hindeutet.
31 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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