Bild folgtKI-generierte IllustrationPastinaca sativa
Auch bekannt als: Pastinaca urens
81
Arten
interagieren
130
Interaktionen
dokumentiert
5
Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist der Gewöhnliche Pastinak durch seine großen, gelben Doldenblüten (schirmförmige Blütenstände) und den kantig gefurchten Stängel. Im Naturgarten spielt er eine zentrale Rolle, da er als wichtige Raupenfutterpflanze für den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) und verschiedene Spannerarten wie den Hochstaudenflur-Blütenspanner (Eupithecia tripunctaria) dient. Diese zweijährige Art bietet zudem reichlich Nahrung für Fliegen, Käfer und Wildbienen. Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Gartenboden hast, ist diese heimische Pflanze eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Wahl für dich.
Kinderstube für den Schwalbenschwanz und robuste Futterquelle im Sonnenbeet.
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Diese Pflanze ist eine Lebensversicherung für spezialisierte Insekten. Besonders hervorzuheben ist ihre Bedeutung als Raupenfutterpflanze für den prachtvollen Schwalbenschwanz (Papilio machaon) sowie für die Nachtfalterarten Aspitates gilvaria und den Hochstaudenflur-Blütenspanner (Eupithecia tripunctaria). Auch die Raupen von Eupithecia trisignaria sind auf diese Art angewiesen. Die flachen, gelben Blüten im Hochsommer ziehen eine Vielzahl von Bestäubern an, die den leicht zugänglichen Nektar nutzen. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als wertvolle Futterquelle für Vögel, während die hohlen Stängel Unterschlupf für überwinternde Insekten bieten.
Achtung, der Gewöhnliche Pastinak ist als nicht kindersicher eingestuft. Der Pflanzensaft enthält Stoffe, die in Kombination mit Sonnenlicht zu Hautreizungen und Blasenbildung führen können (Phototoxizität). Trage beim Umgang mit der Pflanze oder beim Rückschnitt vorsorglich Handschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.57 m
Wähle einen vollsonnigen Standort für die bestmögliche Entwicklung.
Der Boden sollte 'frisch' sein, was im gärtnerischen Sinne eine mäßige Feuchtigkeit bedeutet – die Erde sollte also nie völlig austrocknen, aber auch keine Staunässe bilden.
Als Mittelzehrer benötigt die Pflanze einen normalen Gartenboden mit durchschnittlichem Nährstoffgehalt.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, sofern der Boden frostfrei ist.
Im ersten Standjahr bildet sich lediglich die Blattrosette, im zweiten Jahr folgt die Blüte zwischen Juli und August.
Da die Pflanze zweijährig ist und nach der Samenreife abstirbt, solltest du einige verblühte Dolden für die Selbstaussaat stehen lassen.
Die Art ist robust und benötigt in normalem Boden keine zusätzliche Düngung.
Eine Rücksprache mit der Natur zeigt: Gute Partnerin ist die Wilde Möhre (Daucus carota) – beide teilen ähnliche Ansprüche an Boden sowie Licht und ergänzen sich hervorragend in einem naturnahen Wildblumenbeet.
Der Gewöhnliche Pastinak (Pastinaca sativa) ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimische Pflanze, die als Indigen beziehungsweise Archäophyt (alteingebürgerte Art) gilt. Als zweijähriges Kraut bildet er im ersten Jahr eine kräftige Pfahlwurzel und eine Blattrosette aus, bevor er im zweiten Jahr seinen hohen Blütenstängel austreibt. Er besiedelt typischerweise Standorte wie frische Wiesen und Wegränder. Man erkennt ihn an seinen einfach gefiederten Blättern (blattartig unterteilte Blätter), deren Abschnitte grob gesägt sind.
49 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
27 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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