Bild folgtKI-generierte IllustrationPieris mannii
Auch bekannt als: Karstweissling, Karstweißling, Südlicher kleiner Kohlweißling
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Du erkennst den Mannigfaltigen Weißling (Pieris mannii (Mayer, 1851)) an seinen hellen Flügeln und dem flatternden Flugverhalten bei der Nahrungssuche. Als Falter (geschlechtsreifes Insekt) ist er ein emsiger Besucher verschiedener Blüten in deinem Garten. Besonders im August kannst du ihn beobachten, wenn er Nektar an Pflanzen wie dem Gewöhnlichen Sommerflieder (Buddleja davidii) oder dem Weiß-Klee (Trifolium repens) sucht. Auch die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) und das Großblütige Bitterkraut (Picris hieracioides) werden von ihm regelmäßig angeflogen. Im Gegensatz zum Falter ist die Raupe monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert). Sie ist zur Entwicklung auf den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) angewiesen, der ihr als einzige Futterquelle dient. Wenn du diesen Schmetterling fördern möchtest, solltest du Bestände des Dosts in sonnigen Ecken stehen lassen. So ermöglichst du dem Tier den kompletten Lebenszyklus in deinem Umfeld. Er ist ein nützlicher Gartenbewohner, der durch seine Bestäubungsarbeit an Arten wie dem Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) oder der Graukresse (Berteroa incana) einen Beitrag zum Ökosystem leistet.
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Dieser Schmetterling ist für den Menschen und Haustiere vollkommen harmlos, da er weder stechen noch beißen kann. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Weißlingsarten, was für die ökologische Gartenpraxis jedoch keine negativen Folgen hat. Besondere Schutzmaßnahmen sind für den Umgang mit dieser Art nicht erforderlich.
Der Mannigfaltige Weißling gehört zur Familie der Weißlinge (Pieridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo er als heimische Art vorkommt. Charakteristisch für die Gattung Pieris sind die meist hellen Grundfarben der Flügeloberseiten. Die Lebensweise ist eng an spezifische Wirtspflanzen gebunden, wobei die Raupen ausschließlich am Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) fressen. Die adulten Tiere (erwachsene Insekten) hingegen nutzen ein breiteres Spektrum an Nektarquellen wie Saat-Luzerne (Medicago sativa) oder Ruprechtskraut (Geranium robertianum var. maritimum).
10 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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