Bild folgtKI-generierte IllustrationBerteroa incana
Auch bekannt als: Alyssum incanum
31
Arten
interagieren
51
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren graufilzigen Blättern und den strahlend weißen, tief gespaltenen Kronblättern lässt sich die Graukresse (Berteroa incana) sofort erkennen. Sie ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da sie bis spät in den Herbst hinein Nahrung liefert, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Besonders der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae) steuern die Blüten gerne an. Da sie sehr genügsam ist, passt sie perfekt in naturnahe Ecken mit viel Sonne und wenig Pflegeaufwand. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch trockene Sommer gut übersteht, machst du mit ihr alles richtig.
Dauerblüherin in Silbergrau: Nektar von Juni bis Oktober für deine Falter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Graukresse eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Insekten. Vor allem Tagfalter wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae) profitieren von dem späten Nektarangebot. Auch die Keulenwespen-Art Sapygina decemguttata gehört zu den regelmäßigen Besuchern der weißen Blüten. Durch die lange Blütezeit von Juni bis Oktober bietet die Pflanze über fünf Monate hinweg eine verlässliche Ressource für Fluginsekten. Da ihre Samen mit 0,597 mg extrem leicht sind, werden sie effektiv durch den Wind verbreitet und besiedeln so auch entlegene Gartenbereiche.
Bitte beachte, dass die Graukresse als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akuten schweren Vergiftungserscheinungen beschrieben sind, solltest du bei einem Verdacht auf versehentlichen Verzehr den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren. Ein Platz außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern ist empfehlenswert.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.445 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 9: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz; die Pflanze benötigt für eine gesunde Entwicklung das volle Tageslicht.
Bodenfeuchte 4: Ein mäßig trockener bis frischer Standort ist ideal. Staunässe solltest du jedoch vermeiden.
Nährstoffwert 4: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ohne zusätzliche Düngergaben reicht völlig aus.
Wuchshöhe: Mit genau 0,44 m fügt sie sich gut in die vordere Reihe von sonnigen Staudenbeeten ein.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November ist eine Pflanzung möglich, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Lass die verblühten Stände im Herbst stehen; die leichten Samen (0,597 mg) sorgen durch Selbstaussaat für den Bestand im nächsten Jahr.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Plätze und ergänzt das Weiß der Graukresse optisch hervorragend.
Die Graukresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingeführt wurde) hat sie sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Ihr natürlicher Lebensraum sind sonnige Standorte wie Xerothermrasen (warme, trockene Magerwiesen) und Wegränder. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0,44 m und fällt durch ihre dichte, sternhaarige Behaarung auf, die ihr das namensgebende graue Aussehen verleiht und sie vor Verdunstung schützt.
22 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →