Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium robertianum var. maritimum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer Geranium robertianum var. maritimum einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren fein geschlitzten, breitblättrigen Blättern und den zarten rosa Blüten bildet sie dichte Teppiche. Diese Varietät ist ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, da sie wichtige Nahrung für Insekten wie den Kleinen Fuchs (Aglais urticae) und den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) bietet. Da sie nährstoffreiche Böden bevorzugt, zeigt sie dir genau an, wo dein Gartenboden besonders vital ist. Wenn du ein schattiges Plätzchen unter Sträuchern hast, machst du mit dieser Pflanze alles richtig – sie ist ein unkomplizierter Begleiter für naturnahe Ecken.
Kompakter Halbschatten-Spezialist: 28 Zentimeter pure Lebenskraft für Falter.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Schmalbock
Oedemera nobilis
frisst Oedemera nobilis · Oxythyrea funestaRoter Weichkäfer
Rhagonycha fulva
frisst Rhagonycha fulvaDatengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Diese Art ist eine Bereicherung für die lokale Fauna, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten wichtige Besucher anzieht. Insekten wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) nutzen die Blüten als Nahrungsquelle. Auch die Ameisenart Lasius alienus (Lasius alienus) wird regelmäßig an der Pflanze beobachtet. Interessanterweise profitiert auch die Rötelmaus (Myodes glareolus) von der Anwesenheit dieser Storchschnabel-Varietät. Die leichten Samen (Diasporen) ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind, was zur Vernetzung von Biotopen beiträgt. Mit ihrem dichten Wuchs bietet sie zudem am Boden Schutz für viele Kleinstlebewesen.
Diese Pflanze ist laut Datenbank nicht kindersicher. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Falles ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 rund um die Uhr erreichbar. Ein vorsichtiger Umgang im Familiengarten ist daher ratsam.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.276 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 5), idealerweise unter lichten Gehölzen.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich sein (Starkzehrer), bereite den Boden also gerne mit etwas reifem Kompost vor.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen, mäßig feuchten Boden (Ellenberg Feuchte 4), vermeide aber stehendes Wasser.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Exemplare zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen ist.
Wuchs: Mit einer festen Wuchshöhe von 0,28 m eignet sie sich hervorragend für den Vordergrund oder als Saumpflanze.
Vermehrung: Die leichten Samen (Diasporen) wiegen nur etwa 1,2 mg und werden durch Wind oder Tiere im Garten verbreitet.
Rückschnitt: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert die Vitalität, ist aber bei dieser wildhaften Art kein Muss.
Pflanzpartner: Die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen Ansprüche an Halbschatten und nährstoffreichen Boden teilt.
Die Pflanze gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) innerhalb der Ordnung der Storchschnabelartigen. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz findet man sie vor allem an Standorten, die als Halbschatten (Lichtzahl 5) eingestuft werden. Als Krautige Pflanze bleibt sie mit einer Wuchshöhe von genau 0,28 m eher niedrig und verholzt nicht. Typisch für diesen Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) ist die Vorliebe für stickstoffreiche Böden im neutralen bis schwach sauren Bereich (Reaktionswert 6). Ihre Blätter haben eine Fläche von etwa 1069 mm² und fangen so das begrenzte Licht am Waldboden effizient ein.
59 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →