Bild folgtKI-generierte IllustrationPterostichus melanarius (Illiger, 1798)
11
Pflanzen
besucht
12
Interaktionen
dokumentiert
An seinem tiefschwarzen, kräftigen Körper und den fein längsgestreiften Flügeldecken lässt sich der Gemeine Grabläufer sofort erkennen. Mit einer Körperlänge von bis zu 18 Millimetern ist er ein stattlicher Bewohner deiner Beete, der vor allem in der Dämmerung aktiv wird. Er bringt in der Regel eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Fortpflanzung flexibel im Frühjahr oder Herbst stattfindet. Im Frühling hält er sich gerne in der Nähe von Gewöhnlichem Hirtentäschel oder Kriechendem Hahnenfuß auf, wo er Schutz findet. Während des Sommers suchst du ihn am besten im kühlen Schatten unter der Gartenerdbeere oder im dichten Bestand von Rot-Klee. Sowohl der erwachsene Käfer als auch seine Larven leben räuberisch und fressen mit Vorliebe Schnecken, Würmer und andere Insekten. Das Tier überwintert meist in einer Kältestarre (Zustand verringerter Aktivität) in frostfreien Erdlöchern, unter Totholz oder tiefen Mulchschichten. Du kannst diesen nützlichen Helfer fördern, indem du heimische Wildkräuter wie den Spitz-Wegerich oder das Kletten-Labkraut in deinem Garten duldest. Ein naturnaher Garten mit Falllaub und ohne chemische Gifte bietet ihm den idealen Lebensraum, um als natürlicher Schädlingsregulierer für dich zu arbeiten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein äußerst nützlicher Gartenbewohner, den du gerne willkommen heißen darfst. Er besitzt keinen Giftstachel und beißt Menschen nicht, sondern nutzt seine Kieferzangen ausschließlich zur Jagd auf Schädlinge. Da er nicht unter strengem Artenschutz steht, darfst du ihn bei Bedarf vorsichtig mit einem Glas umsiedeln, falls er sich einmal in dein Haus verirrt hat.
Der Gemeine Grabläufer gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz flächendeckend heimisch. Er bevorzugt offenes Gelände und Gärten, wo er als flinker Bodenbewohner meist nachts auf Jagd geht. Seine Flügeldecken sind durch deutliche Punktstreifen charakterisiert, und seine Beine sind kräftig für eine schnelle Fortbewegung am Boden ausgebildet. Von ähnlichen Arten unterscheidet er sich durch seine Größe und die spezifische Form des Halsschildes, der an der Basis zwei Gruben aufweist.
11 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →