Bild folgtKI-generierte IllustrationSmyrnium olusatrum
Auch bekannt als: Pferdeeppich
37
Arten
interagieren
58
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Gelbdolde (Smyrnium olusatrum) durch ihre glaenzenden, tiefgruenen Blaetter und die auffaelligen, hellgelben Bluetendolden (schirmfoermige Bluetenstände). In deinem Garten schliesst sie eine kritische Luecke, da sie bereits ab Maerz ihre Blueten oeffnet, wenn viele andere Pflanzen noch im Winterschlaf sind. Da sie zu diesem zeitigen Termin eine der wenigen Energiequellen bietet, ist sie fuer die ersten aktiven Insekten des Jahres eine wertvolle Hilfe. Die Pflanze wirkt wie ein kraftvoller Fruehlingsbote, der Leben in halbschattige Gartenbereiche bringt. Du kannst sie wunderbar an den Rand von Hecken setzen, wo sie sich natuerlich ausbreiten darf. Schau doch mal, ob du ein passendes Plaetzchen fuer diesen historischen Gartenbewohner findest.
Der Fruehstart fuer dein Gartenjahr: Leuchtend gelbe Bluetenkraft ab Maerz.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Durch die fruehe Bluetezeit von Maerz bis April bietet die Gelbdolde eine der ersten Moeglichkeiten zur Energieaufnahme im neuen Gartenjahr. Wenn die Temperaturen steigen und die ersten Bestaeuber (Insekten, die Pollen uebertragen) aus ihren Winterquartieren kommen, finden sie hier eine verlaessliche Nahrungsquelle. Da das allgemeine Bluetenangebot in der Landschaft zu dieser Zeit oft noch spaerlich ist, konzentriert sich das Leben foermlich auf diese Pflanze. Nach aktuellen Beobachtungen zur Fruehjahrsfauna ist sie ein wichtiger Trittstein fuer die fruehe Insektenwelt. Wenn du die Staengel ueber den Winter stehen laesst, schaffst du zudem wertvolle Strukturen fuer Kleinstlebewesen im Garten.
Bitte beachte, dass die Gelbdolde (Smyrnium olusatrum) als nicht kindersicher eingestuft wird. Es besteht zudem eine optische Verwechslungsgefahr mit anderen Doldengewaechsen, von denen einige stark giftig sind. In Gaerten mit kleinen Kindern solltest du daher besonders vorsichtig bei der Standortwahl sein oder auf die Pflanzung verzichten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.84 m
Waehle einen Standort im Halbschatten oder unter lichten Gehoelzen aus.
Der Boden sollte naehrstoffreich und frisch sein, was bedeutet, dass die Erde eine gleichmaessige Feuchtigkeit aufweisen sollte.
Vermeide unbedingt Staunaesse (Wasser, das nicht im Boden versickert und die Wurzeln schaedigt).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehjahr von Maerz bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Beachte, dass die Art zweijaehrig ist (sie bildet im ersten Jahr nur Blaetter und blueht erst im zweiten Jahr).
Lass die Samenstaende im Sommer stehen, damit sich die Pflanze durch Selbstaussaat im Garten erhalten kann.
In trockenen Fruehjahrsmonaten solltest du die Pflanze regelmaessig giessen, um die Bluetenbildung zu unterstuetzen.
Eine gute Partnerin ist die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata).
Beide teilen sich gerne den Platz am Gehoelzrand und ergaenzen sich oekologisch in ihrer Vorliebe fuer humusreiche, halbschattige Stellen.
Die Gelbdolde (Smyrnium olusatrum) ist eine krautige Pflanze, die vor allem als historisches Relikt aus Klostergaerten bekannt ist. Sie besiedelt bevorzugt waermere Lagen und ist oft an Saeumen (Uebergangsbereiche zwischen Wald und offenen Flaechen) zu finden. Charakteristisch sind die breit-eifoermigen Blaetter, die eine fast fettig glaenzende Oberflaeche besitzen. Die Pflanze bildet im zweiten Jahr dicke, hohle Stiele aus, die die gelblichen Bluetenschirme tragen. Da sie frueher als Nutzpflanze kultiviert wurde, findet man sie heute noch oft verwildert in der Naehe alter Siedlungen.
15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
22 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →