Bild folgtKI-generierte IllustrationSpiraea alba
Auch bekannt als: Spiraea alba
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
36
Arten
interagieren
48
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer den Weißen Spierstrauch (Spiraea alba) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine dichten, weißen Blütenkerzen ragen ab Juli steil empor und bilden einen hellen Kontrast zum grünen Laub. In deinem Naturgarten ist er eine wertvolle Tankstelle im Hochsommer, wenn viele Frühjahrsblüher längst verblasst sind. Besonders Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene profitieren von diesem späten Angebot. Da die Art jedoch als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanze) und invasiv (sich stark ausbreitend) gilt, solltest du sie nur mit Bedacht pflanzen. Achte darauf, ob sie sich in deiner Region zu stark ausbreitet, um die heimische Vielfalt zu schützen.
Späte Blütenpracht auf 1.12 m Höhe: Ein Magnet für seltene Dickkopffalter.
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Der Weiße Spierstrauch ist als nicht kindersicher eingestuft. Er sollte daher nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen kleiner Kinder gepflanzt werden, um einen versehentlichen Verzehr von Pflanzenteilen zu vermeiden. Im Falle eines Unfalls kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.118 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Weiße Spierstrauch gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Gattung der Spiersträucher (Spiraea). Obwohl er in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorkommt, wird er als Neophyt (gebietsfremde Art) eingestuft. Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische bis feuchte Standorte mit neutralen Bodenverhältnissen. Botanisch fällt der Strauch durch seine verholzten Triebe und die breitblättrige Blattstruktur aus. Ein markantes Merkmal ist seine Wuchshöhe, die nach aktuellen Messungen genau 1.12 m beträgt, was ihn zu einem kompakten Begleiter im Garten macht.
26 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →