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Triticum repens
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Auch bekannt als: Triticum repens
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren langen, unterirdisch kriechenden Ausläufern lässt sich die Kriech-Quecke (Triticum repens) sofort erkennen. Was viele als hartnäckiges Unkraut ansehen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als wertvoller Baustein für deinen Naturgarten. Die Pflanze dient als unverzichtbare Kinderstube für spezialisierte Falter wie den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Gerade im Februar, wenn der Garten erwacht, zeigt sich ihre Robustheit an den ersten grünen Spitzen. Wenn du ihr eine wilde Ecke zugestehst, förderst du aktiv die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür. Trau dich, dieses oft unterschätzte Gras als wichtigen Teil des Ökosystems zu begreifen.
Wichtige Kinderstube für den seltenen Spiegelfleck-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine zentrale Nahrungsquelle für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbfleckige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) sind auf Bestände dieser Art angewiesen. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzt die Blätter zur Eiablage. Neben weiteren Arten wie dem Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren auch seltener dokumentierte Falter wie Pelopidas thrax oder Gegenes nostrodamus von der Pflanze. Die im Herbst reifenden Samen bieten zudem eine wichtige Nahrungsgrundlage für heimische Vögel während der kalten Monate.
Die Kriech-Quecke wird als nicht kindersicher eingestuft. Das liegt nicht an Giftstoffen – die Pflanze ist ungiftig – sondern an den scharfkantigen Blatträndern, die bei unvorsichtigem Greifen oberflächliche Schnittwunden verursachen können. Eine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Giftpflanzen besteht aufgrund der typischen Ährenform (Blütenstand) nicht.
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Die Kriech-Quecke gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und wird taxonomisch der Gattung Weizen (Triticum) zugeordnet. Sie ist in der gesamten Region Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Böden auf Äckern oder Ruderalflächen (brachliegenden Flächen). Ein markantes Merkmal sind die Rhizome (unterirdische Kriechsprosse), durch die sie weite Flächen erschließen kann. Die Blüten erscheinen in Form von schlanken Ähren (Blütenständen), die entfernt an das Erscheinungsbild von Getreide erinnern.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.