Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Byturidae
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Dieser kleine Käfer (Coleoptera) besitzt eine länglich-ovale Körperform und ist durch seine charakteristische, ockerfarbene bis hellgelbe Behaarung auf den Deckflügeln gut zu erkennen. Du findest diesen heimischen Gartenbewohner vor allem an sonnigen Tagen, wenn er als emsiger Bestäuber (Blütenbesucher, der Pollen überträgt) von Pflanze zu Pflanze fliegt. Er spielt eine wichtige Rolle im Naturhaushalt, da er bei der Nahrungssuche die Befruchtung zahlreicher Wildkräuter unterstützt. In Deinem Garten bevorzugt er Pflanzen wie den Gewöhnlichen Giersch, den Kriechenden Hahnenfuß oder die Echte Nelkenwurz. Auch an der Roten Lichtnelke, dem Wiesen-Kerbel oder der Berg-Engelwurz kannst Du ihn bei der Suche nach Nektar und Pollen beobachten. Seine Larven entwickeln sich meist in den Blütenständen oder Früchten ihrer Wirtspflanzen und lassen sich später zu Boden fallen. Um diesen nützlichen Käfer zu fördern, solltest Du heimische Doldenblütler wie den Betäubenden Kälberkropf oder die Gewöhnliche Bärenklau in Deinen Beeten dulden. Ein naturnaher Garten mit ungestörten Bodenbereichen ist für seine Entwicklung lebensnotwendig. Wenn Du auf chemische Spritzmittel verzichtest, leistest Du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser Art.
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Dieser Käfer ist für den Menschen völlig harmlos; er besitzt weder einen Stachel noch Kiefer, die unsere Haut durchdringen könnten. Er gilt nicht als Schädling im Gartenbau und steht nicht unter besonderem gesetzlichem Artenschutz, ist aber als Teil der Biodiversität (biologischen Vielfalt) schützenswert.
Der Käfer gehört zur Familie der Blütenfresser (Byturidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo er in verschiedensten offenen Lebensräumen vorkommt. Die Art Byturus ochraceus (Scriba, 1790) ist eng an blütenreiche Standorte gebunden und erreicht eine Körpergröße von etwa 4 bis 5 Millimetern. Als tagaktives Insekt ist er besonders während der warmen Mittagsstunden auf Blüten anzutreffen.
15 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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