Bild folgtKI-generierte IllustrationEchinops sphaerocephalus subsp. sphaerocephalus
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Mit ihren perfekt kugelrunden, weißlichen bis hellblauen Blütenköpfen fällt die Drüsige Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus) sofort auf. Als stattliche Erscheinung bringt sie eine architektonische Struktur in deinen Garten, die ihresgleichen sucht. Obwohl sie als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) gilt, ist sie ökologisch äußerst wertvoll. Nach aktuellen Bestäubungsdaten lockt sie seltene Gäste wie die Haarige Dolchwespe (Scolia hirta) oder die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) an. Wenn du eine robuste Art suchst, die auch heiße Sommer problemlos übersteht, liegst du hier genau richtig. Dein Garten wird im Hochsommer zu einem Zentrum der heimischen Artenvielfalt.
Architektonischer Blickfang auf 1,02 Metern – ein Magnet für seltene Wildbienen.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Die Drüsige Kugeldistel bietet ein reichhaltiges Nahrungsangebot für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen die Haarige Dolchwespe (Scolia hirta) und die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) regelmäßig die Blüten. Auch die Kegelbiene (Coelioxys) und der Punktkäfer finden hier wichtige Lebensgrundlagen. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 15,6911 mg vergleichsweise schwer, was auf eine Ausbreitung über kurze Distanzen hindeutet. Im Winter bieten die markhaltigen Stängel und die verbliebenen Samen einen wichtigen Rückzugsort für die lokale Tierwelt. Durch ihre Wurzeln verbessert sie zudem die Bodenstruktur für benachbarte Pflanzen.
Aufgrund ihrer stacheligen Blätter und Blütenstände ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Berührungen können unangenehm sein, weshalb ein Platz im hinteren Bereich des Beetes oder als Zaunbegleitung ratsam ist. Besondere Giftstoffe liegen nicht vor, dennoch empfiehlt sich beim Umgang das Tragen von Gartenhandschuhen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.019 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Licht 8), da sie viel Licht zum Ausbilden der charakteristischen Blütenkugeln benötigt.
Der Boden sollte eher trocken sein (Ellenberg Feuchte 3); Staunässe verträgt die tiefgehende Pfahlwurzel nicht.
Da sie ein Starkzehrer (nährstoffliebende Pflanze) ist, sollte der Boden ausreichend fett und nährstoffreich sein (Ellenberg Nährstoffe 7).
Ein kalkhaltiger Untergrund (Ellenberg Reaktion 7) sorgt für eine optimale Nährstoffaufnahme und gute Standfestigkeit.
Pflanze die Distel im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Halte einen Pflanzabstand von mindestens 60 cm ein, damit sich die krautige Pflanze gut ausbreiten kann.
Lass die vertrockneten Stängel über den Winter stehen; sie bieten Schutz für Insekten und Nahrung für Vögel.
Gute Partnerin: Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, nährstoffreiche Standorte.
Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland als Neophyt weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Xerothermrasen (warme, trockene Magerwiesen) und sonnige Ruderalflächen (vom Menschen geprägte Rohböden). Sie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 1,02 m. Besonders auffällig sind die breitblättrigen, tief fiederspaltigen Blätter, die zum Schutz vor Verdunstung auf der Unterseite oft weißfilzig behaart sind. Die Einzelblüten sind in dichten, kugeligen Köpfen zusammengefasst, was die Bestäubung durch Insekten sehr effizient macht.
21 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →