Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium molle var. molle
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Interaktionen
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An seinen weich behaarten, rundlichen Blättern und den tief eingekerbten, rosafarbenen Blüten lässt sich der Weiche Storchschnabel (Geranium molle var. molle) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser zierliche Bodendecker ein wertvoller Baustein für das lokale Ökosystem, da er früh im Jahr Nahrung bietet. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) steuern seine Blüten gezielt an. Er ist unkompliziert und füllt charmant kleine Lücken im Beet oder am Wegesrand. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die heimischen Insekten hilft, liegst du hier genau richtig.
Flauschiger Frühstarter: Wichtige Weide für die Rotbeinige Furchenbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Weiche Storchschnabel eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum). Auch für Schmetterlinge spielt er eine Rolle: Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae) besuchen die Blüten regelmäßig zur Nektaraufnahme. Da die Samen mit 1,096 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken verbreitet werden und so zur Artenvielfalt in der Nachbarschaft beitragen. Im Winter bieten die verbliebenen Pflanzenteile kleinen Wirbellosen Schutz. Durch die frühe Blüte hilft er Insekten, die nach der Winterruhe erste Energie benötigen.
Der Weiche Storchschnabel ist als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle dokumentiert sind. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.189 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.0437 mg/Blüte
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ohne zusätzliche Düngung ist ideal.
Feuchtigkeit: Halte den Boden mäßig feucht (frisch), vermeide aber Staunässe in tieferen Erdschichten.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Pflanzabstand: Aufgrund der geringen Höhe von 0,19 m empfiehlt sich ein Abstand von etwa 15 Zentimetern.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre 1,096 mg leichten Samen selbstständig über den Wind oder Ameisen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze meist einjährig oder zweijährig wächst und sich versamt.
Pflanzpartner: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine hervorragende Partnerin, da sie ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden stellt.
Der Weiche Storchschnabel gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) und ist in Deutschland weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist frische Wiesenränder und Ruderalstandorte (vom Menschen beeinflusste, oft kiesige Flächen). Er wächst als krautige Pflanze und erreicht eine charakteristische Wuchshöhe von 0,19 m. Auffällig sind seine fünfzähligen Blüten, deren Kronblätter an der Spitze tief gespalten sind. Nach der Befruchtung bilden sich die typischen schnabelförmigen Spaltfrüchte, die der Gattung ihren Namen gaben.
47 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →