Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus pictipes
13
Pflanzen
besucht
16
Interaktionen
dokumentiert
Die Gezeichnete Maskenbiene ist ein winziger, fast haarlos wirkender Gast in deinem Garten, der durch seine schwarze Grundfarbe und die charakteristischen hellen Flecken im Gesicht auffällt. Diese kleine Wildbiene gehört zu den sogenannten Urbienen, die den Pollen nicht außen an den Beinen, sondern in ihrem Kropf (einem Teil des Vorderdarms) transportieren. Bei der Wahl ihrer Nistplätze nutzt sie bevorzugt vorhandene Hohlräume wie Fraßgänge in Totholz oder hohle Pflanzenstängel. Da sie polylektisch (breit gefächert in der Nahrungswahl) ist, besucht sie verschiedene Blütenfamilien. Besonders gerne fliegt sie Brombeeren, Himbeeren oder den Arznei-Dost (Origanum vulgare) an. Auch an der Safran-Rebendolde, dem Knollenfenchel oder dem Rosmarin kannst du sie bei der Nahrungssuche beobachten. Um diese Art zu unterstützen, solltest du markhaltige Stängel und Totholz in sonnigen Ecken belassen. Ihre dokumentierte Aktivitätszeit liegt im Oktober. Ein vielfältiges Angebot aus Berg-Jasione und Kratzbeere hilft ihr, in deiner Region ausreichend Energie zu finden.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese kleine Wildbiene ist vollkommen harmlos und zeigt keinerlei aggressives Verhalten gegenüber Menschen. Ihr Stachel ist so schwach ausgebildet, dass er die menschliche Haut nicht durchdringen kann. Wie alle heimischen Wildbienenarten ist sie nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt.
Die Gezeichnete Maskenbiene (Hylaeus pictipes) ist ein Vertreter der Familie Colletidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als solitär (einzeln) lebende Biene betreibt sie keine Staatenbildung, sondern jedes Weibchen versorgt seine eigenen Brutkammern in oberirdischen Hohlräumen. Die Unterscheidung von verwandten Arten der Gattung Hylaeus erfolgt meist über die feinen Details der weißen Gesichtszeichnung der Männchen.
13 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →