Bild folgtKI-generierte IllustrationLycaena alciphron (von Rottemburg, 1775)
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Du erkennst den Violetten Feuerfalter an dem prachtvollen, violetten Schimmer, der die kupferfarbenen Flügel der Männchen wie ein metallischer Hauch überzieht. Dieser Schmetterling bildet nur eine einzige Generation pro Jahr aus (univoltin). Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die Blätter von Ampfer-Arten ab. Während die Raupen im Frühjahr an den Blättern fressen, triffst Du die erwachsenen Falter vor allem im Juni und Juli an. In dieser Zeit besuchen sie zur Nektaraufnahme gerne die Alpische Skabiosen-Flockenblume oder die Wiesen-Witwenblume. Die Raupe ernährt sich spezialisiert von Pflanzen wie dem Wiesen-Sauer-Ampfer oder dem Schild-Ampfer. Den Winter überdauert das Tier als junge Raupe in der Streuschicht (tote organische Substanz am Boden) in einer Art Kältestarre. Du kannst diesen seltenen Gast fördern, indem Du heimische Ampfer-Arten in Deinem Garten zulässt und sonnige Plätze mit Arznei-Thymian oder der Färber-Hundskamille anlegst. Achte darauf, Saumstrukturen (ungestörte Übergangsbereiche) über den Winter stehen zu lassen, damit die Larven geschützt überwintern können.
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Der Violette Feuerfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er steht unter Naturschutz und ist in vielen Regionen gefährdet, weshalb Du ihn nicht einfangen oder stören solltest.
Der Violette Feuerfalter ist ein Schmetterling aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, wobei er bevorzugt feuchte bis mäßig trockene, blütenreiche Wiesen besiedelt. Die Art zeigt einen starken Geschlechtsdimorphismus (deutliches unterschiedliches Aussehen der Geschlechter): Während Männchen violett glänzen, sind Weibchen eher braun-orange gemustert. Mit einer Spannweite von etwa 30 Millimetern ist er ein typischer Vertreter der Gattung Lycaena.
13 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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