Bild folgtKI-generierte IllustrationCota tinctoria
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Auch bekannt als: Färberkamille
40
Arten
interagieren
54
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Färber-Hundskamille durch ihre leuchtend goldgelben Blütenkörbchen auf, die wie kleine Sonnen über dem fein gefiederten Laub stehen. Sie ist eine unverzichtbare Bereicherung für den Naturgarten, da sie als Magnet für spezialisierte Insekten wie die Dickkopf-Schmalbiene (Lasioglossum punctatissimum) und den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) dient. Mit ihrem kompakten Wuchs und der langen Blütezeit bringt sie Ausdauer in sonnige Beete. Wenn du einen trockenen, warmen Platz in deinem Garten hast, den du ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit dieser Pflanze genau richtig.
Goldgelbe Sonneninsel: Die robuste Dauerblüherin für Wildbienen und Falter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pflanze eine lebenswichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Schmetterlinge wie den Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und die Melitaea varia. Auch seltenere Arten wie der Halskäfer (Anthocomus fasciatus) und das Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena carniolica) besuchen die Blüten regelmäßig. Besonders wertvoll ist sie für Wildbienen, darunter die Rotbeinige Furchenbiene (Lasioglossum calceatum). Mit einem Diasporengewicht von nur 0.4374 mg werden die Samen leicht vom Wind verbreitet und bieten im Winter kleinen Vögeln Nahrung. Zudem geht sie eine AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was die Bodenstruktur nachhaltig verbessert.
Bitte beachte, dass die Färber-Hundskamille als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Korbblütlern (Asteraceae) können die enthaltenen Inhaltsstoffe bei direktem Hautkontakt Reizungen auslösen. Ein vorsichtiger Umgang bei der Gartenarbeit, insbesondere bei bekannter Empfindlichkeit, ist daher ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.41 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag bekommt.
Der Boden sollte trocken sein (Feuchtewert 3); Staunässe verträgt die Art überhaupt nicht.
Ein normaler Boden (Mittelzehrer) ist ideal, eine zusätzliche Düngung ist in der Regel nicht notwendig.
Pflanze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch offen ist.
Halte beim Einsetzen einen Pflanzabstand von etwa 30 cm ein, um der Pflanze Platz zur Entfaltung ihrer 0.41 m Höhe zu geben.
Ein Rückschnitt direkt nach der ersten Blüte im Juli fördert oft einen zweiten Blütenflor im Spätsommer.
Die Pflanze vermehrt sich durch Selbstaussaat, was bei den leichten Samen (0.4374 mg) sehr effektiv funktioniert.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, eher trockene Standorte und ergänzt das Gelb mit ihren violetten Blüten.
Die Färber-Hundskamille (Cota tinctoria) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Böschungen. Sie wächst als krautige Pflanze (nicht verholzend) und erreicht eine spezifische Wuchshöhe von 0.41 m. Charakteristisch sind ihre wechselständigen, tief fiederschnittigen Blätter, die beim Zerreiben ein würziges Aroma verströmen.
27 Arten interagieren mit dieser Pflanze
13 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.