
Thymus pulegioides
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Auch bekannt als: Gemeiner Thymian, Quendel-Thymian, Breitblättriger Thymian, Feld-Thymian, Gewöhnlicher Thymian
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Arten
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dokumentiert
An seinen dichten, kriechenden Polstern und den kleinen, eiförmigen Blättern lässt sich der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist diese Art besonders wertvoll, da sie über eine ungewöhnlich lange Zeitspanne von März bis September blüht. In diesen sieben Monaten dient sie als beständige Nahrungsquelle, wenn andere Pflanzen ihre Blütephasen bereits beendet haben. Da er als indigener (einheimischer) Archäophyt (vor 1492 eingewandert) gilt, ist er perfekt an unser Klima angepasst. Wenn du karge, sonnige Stellen in deinem Garten ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Dauerblüher für trockene Plätze: Sieben Monate Nektar von März bis September.
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Die ökologische Bedeutung des Arznei-Thymians liegt vor allem in seiner langen Blühphase von Monat 3 bis 9. Über ein halbes Jahr hinweg stellt er eine kontinuierliche Ressource für Blütenbesucher dar. Besonders auf trockenen Standorten, die im Hochsommer oft nahrungsarm sind, sichert er das Überleben verschiedener Bestäuber. Da er als indigene Art in der gesamten Region heimisch ist, bildet er die Grundlage für eingespielte Lebensgemeinschaften auf Magerrasen. Mangels spezifischer Bestäubungsdaten in der Datenbank liegt der Fokus auf der zeitlichen Verfügbarkeit des Nektars und Pollens über die gesamte Vegetationsperiode.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,176 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet ist. Er besiedelt bevorzugt Standorte wie Magerasen (nährstoffarme Wiesen) oder Böschungen. Ein markantes morphologisches Merkmal ist der vierkantige Stängel, der im Gegensatz zu anderen Arten nur an den Kanten behaart ist. Sein Status auf der Roten Liste ist mit einem Stern markiert, was bedeutet, dass er aktuell nicht gefährdet ist. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist er spezialisiert auf karge Lebensräume.
91 Arten interagieren mit dieser Pflanze
28 weitere Arten besuchen die Blüten
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_164734482
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.