Bild folgtKI-generierte IllustrationPotentilla recta subsp. recta
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt das Aufrechte Fingerkraut (Potentilla recta subsp. recta) durch seine schwefelgelben, herzförmig eingekerbten Blütenblätter auf. Diese heimische Staude ist ein unverzichtbarer Baustein für jeden Naturgarten, der mit Trockenheit zu kämpfen hat. Besonders Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene und verschiedene Schmuckbienen profitieren von dem Pollenangebot dieser Pflanze. Mit ihrem aufrechten Wuchs bringt sie Struktur in sonnige Beete, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Wenn du einen sonnigen, eher mageren Standort hast, machst du mit dieser Art alles richtig. Sie ist ein robuster Begleiter, der wenig Aufmerksamkeit fordert und viel Naturwert bietet.
Gelbe Lichtblicke auf 0,41 m: Der robuste Magnet für die Schmuckbiene.
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Das Aufrechte Fingerkraut ist eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Insektenarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird die Pflanze intensiv von der Rotbeinigen Furchenbiene und verschiedenen Schmuckbienen beflogen. Auch die Grabwespe Sapygina decemguttata gehört zu den regelmäßigen Besuchern der Blüten. Neben den Bestäubern findet der Schwarzfleckige Trapezrüßler hier einen Lebensraum. Die Samen sind mit 0.2258 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und zur Vernetzung von Biotopen beiträgt. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als Nahrungsquelle für kleine Singvögel.
Das Aufrechte Fingerkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungserscheinungen bekannt sind, solltest du beim Pflanzen in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen. Eine klare Trennung zwischen Spielbereichen und Pflanzbeeten ist hier ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.407 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz in deinem Garten (Ellenberg Temperatur 5).
Der Boden sollte unbedingt trocken sein, da die Pflanze keine Staunässe verträgt (Ellenberg Feuchte 2).
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden; bei saurem Boden kannst du mit etwas Kalk nachhelfen (Ellenberg Reaktion 7).
Die ideale Pflanzzeit ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis November).
Halte die Pflanze bei ihrer natürlichen Wuchshöhe von 0.41 m; ein Rückschnitt ist während der Blüte nicht nötig.
Da sie eine VAR-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Nutzpilzen im Boden) eingeht, solltest du auf mineralische Dünger verzichten.
Lass die verblühten Stände über den Winter stehen, damit die leichten Samen (0.2258 mg) ausreifen können.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte und ergänzt das Fingerkraut farblich perfekt.
Das Aufrechte Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Böschungen. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt nicht und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.41 m. Charakteristisch sind die breitblättrigen, fingerartig geteilten Blätter, die der gesamten Gattung ihren Namen gaben. Durch ihre Anpassung an kalkhaltige Böden ist sie besonders im Süden und in Mittelgebirgsregionen oft anzutreffen.
1 Video zu Potentilla recta subsp. recta

15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →