Bild folgtKI-generierte IllustrationPhleum pratense subsp. pratense
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer das Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense subsp. pratense) sind seine festen, walzenfoermigen Bluetenstaende, die an kleine Flaschenbuersten erinnern. Dieses Gras ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen Wiese und bietet Lebensraum fuer spezialisierte Insekten wie den Laufkaefer (Ophonus azureus) oder den Sechzehnfleckigen Kugelmarienkaefer. Auch Voegel wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) profitieren im Winter von den nahrhaften Samen. Wenn du deinen Garten oekologisch aufwerten willst, ohne auf Standfestigkeit zu verzichten, liegst du mit diesem Gras genau richtig.
Stabiler Strukturgeber und wertvolle Winter-Vorratskammer fuer unsere Voegel.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist das Wiesen-Lieschgras eine wichtige Ressource fuer die heimische Fauna. Besonders Bodenbewohner wie die Laufkaefer (Ophonus azureus) und (Amara familiaris) nutzen den dichten Wuchs als geschuetzten Lebensraum. Die sehr leichten Samen mit einem Gewicht von nur 0.3971 mg ermoeglichen eine effektive Fernausbreitung durch den Wind. In der kalten Jahreszeit dienen diese Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) als wertvolle Nahrung fuer Voegel wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) oder die Kanada-Gans (Branta canadensis). Auch der Sechzehnfleckige Kugelmarienkaefer wird regelmaessig an den Halmen gesichtet.
Das Wiesen-Lieschgras gilt als ungiftig, ist jedoch aufgrund seiner starken Pollenbildung ein bekannter Ausloeser fuer Heuschnupfen. Die harten Bluetenstaende koennen bei empfindlicher Haut mechanische Reizungen verursachen, weshalb es in der Datenbank als nicht uneingeschraenkt kindersicher gefuehrt wird.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.609 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Waehle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 7), damit das Gras stabil waechst.
Boden: Ideal ist ein normaler Gartenboden fuer Mittelzehrer (Pflanzen mit mittlerem Naehrstoffbedarf).
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (maessig feucht), Staunaesse sollte jedoch vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze das Gras im Fruehjahr (April bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Wuchshoehe: Beachte bei der Planung die fixe Hoehe von 0.61 m.
Pflege: Ein Rueckschnitt sollte erst im Spaetwinter erfolgen, um den Tieren Schutz zu bieten.
Vermehrung: Das Gras verbreitet sich leicht ueber Wind und Selbstaussaat.
Pflanzpartner: Gute Partnerin ist der Rot-Klee (Trifolium pratense) — beide Arten kommen natuerlich in Fettwiesen vor und ergaenzen sich in der Bodenbesiedlung.
Das Wiesen-Lieschgras gehoert zur Familie der Suessgraeser (Poaceae) und ist in ganz Mitteleuropa auf Wiesen und Weiden weit verbreitet. Mit einer Wuchshoehe von genau 0.61 m bildet es horstige Strukturen und ist besonders durch seine Scheinaehre (ein dichter, aehrenaehnlicher Bluetenstand) erkennbar. Es bevorzugt frische (maessig feuchte) Standorte auf neutralen bis schwach sauren Boeden. Die Blaetter sind breitblaettrig und weisen eine fuer Gräser beachtliche Blattflaeche von ueber 500 mm² auf.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
29 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →