Bild folgtKI-generierte IllustrationTytthaspis sedecimpunctata
Auch bekannt als: Sechzehnpunkt, Siebzehnpunkt-Marienkäfer
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Pflanzen
besucht
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Interaktionen
dokumentiert
Dieser kleine, kugelige Vertreter der Marienkäfer zeichnet sich durch seine charakteristischen sechzehn schwarzen Punkte auf den gelblichen Deckflügeln (Elytren) aus. Du findest diesen heimischen Käfer vor allem in offenen Graslandschaften und Gärten, wo er eine wichtige Rolle im Ökosystem einnimmt. Anders als viele seiner Verwandten ernährt er sich nicht primär von Blattläusen, sondern weidet oft Pilzsporen wie Mehltau von Blättern ab. Die Larven entwickeln sich meist in der Krautschicht (Bereich der krautigen Pflanzen), wobei sie auf eine ungestörte Umgebung angewiesen sind. In deinem Garten kannst du diesen Nützling unterstützen, indem du Saumstrukturen (Randbereiche mit hohem Bewuchs) mit Wildkräutern stehen lässt. Besonders gerne besucht er Pflanzen wie den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens), das Gewöhnliche Hornkraut (Cerastium holosteoides) oder die Gewöhnliche Möhre (Daucus carota). Auch an der Acker-Winde (Convolvulus arvensis) oder dem Wiesen-Pippau (Crepis biennis) ist er häufig zu beobachten. Wenn du im Herbst verblühte Stängel und etwas Laub liegen lässt, bietest du ihm wertvolle Rückzugsorte für die Entwicklung. Da er laut biologischen Daten erst ab Juni aktiv wird, zeigt er sich vor allem im Hochsommer in deinem Garten.
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Dieser Käfer ist für den Menschen völlig harmlos; er beißt nicht und besitzt keine Giftstoffe. Als natürlicher Gegenspieler von Pilzerkrankungen an Pflanzen gilt er in deinem Garten als ausgesprochener Nützling. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz.
Der Sechzehnfleckige Kugelmarienkäfer gehört zur Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weit verbreitet. Die Art erreicht eine Körperlänge von etwa zwei bis drei Millimetern und bevorzugt sonnige Standorte. Seine Lebensweise ist eng an die Verfügbarkeit von Pollen und Pilzsporen in der Krautschicht gebunden.
42 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →