Bild folgtKI-generierte IllustrationAnser albifrons (Scopoli, 1769)
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Die Blässgans (Anser albifrons) erkennen Sie an ihrem graubraunen Gefieder, der weißen Blesse (weißer Fleck) an der Schnabelbasis und den markanten schwarzen Querstreifen auf dem Bauch. In unseren Gärten ist dieser Vogel meist ein Gast auf der Durchreise oder ein Winterbesucher, der in keilförmigen Formationen über das Land zieht. Als reiner Pflanzenfresser ernährt sie sich von verschiedenen Gräsern wie dem Rot-Schwingel (Festuca rubra) oder der Gewöhnlichen Quecke (Elymus repens). Auch der Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens) und Löwenzahn (Taraxacum officinale agg.) werden gerne verzehrt. In der Nähe von Wasserflächen sucht sie zudem nach der Gewöhnlichen Seekanne (Nymphoides peltata). Da sie ein Bodenbrüter ist, der in der arktischen Tundra nistet, wird sie in Ihrem Garten keine Nester bauen. Als Zugvogel nutzt sie unsere Regionen vor allem zur Rast und Nahrungsaufnahme in der kalten Jahreszeit. Ihr Ruf ist ein charakteristisches, helles Lachen, das deutlich höher klingt als bei anderen Gänsearten. Im Garten können Sie das Tier unterstützen, indem Sie heimische Gräser wie das Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense subsp. pratense) stehen lassen. Vermeiden Sie Störungen, damit die Vögel im Winter keine lebensnotwendige Energie verlieren.
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Die Blässgans ist nach geltendem Naturschutzrecht geschützt und darf insbesondere während ihrer sensiblen Rastzeit im Winter nicht aufgescheucht werden. Da sie bei uns nicht brütet, besteht keine Gefahr, Nester im Garten zu stören; dennoch sollte man bei Sichtungen auf angrenzenden Feldern gebührenden Abstand halten.
Taxonomisch wird die Blässgans in die Familie der Entenvögel (Anatidae) innerhalb der Ordnung der Gänsevögel eingeordnet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile der Arktis als Brutgebiet sowie Europa und Asien als Überwinterungsraum. Von der größeren Graugans unterscheidet sie sich sicher durch die orangefarbenen Beine und die namensgebende weiße Stirnzeichnung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz tritt sie vorwiegend als Durchzügler oder Wintergast in großen Scharen auf.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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