Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunus serotina
Auch bekannt als: Padus serotina
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
57
Arten
interagieren
68
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt die Späte Trauben-Kirsche (Prunus serotina) durch ihre glänzenden, länglichen Blätter und die herabhängenden, weißen Blütentrauben auf. Als Baum erreicht sie eine stattliche Erscheinung, wird jedoch ökologisch kritisch bewertet, da sie als invasiver Neophyt (gebietsfremde Pflanze, die heimische Arten verdrängt) gilt. Dennoch bietet sie Nahrung für die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und dient Vögeln wie der Wacholderdrossel (Turdus pilaris) als Futterquelle. Wenn du diesen Baum in deinem Garten hast, solltest du seine Ausbreitung genau im Auge behalten. Ein verantwortungsbewusster Umgang ist hier entscheidend für den Erhalt der lokalen Artenvielfalt.
Invasiver Baum mit hängender Blütenpracht und kritischem Blick des Biologen.
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Die Pflanze ist giftig, insbesondere die Blätter und Samen (Steine), da sie blausäurehaltige Verbindungen wie Amygdalin und Prunasin enthalten. Eine Vergiftung kann durch Einnahme erfolgen, weshalb Vorsicht bei Kindern und Haustieren geboten ist. Im Notfall kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
13.313 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Späte Trauben-Kirsche gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Mitteleuropa besiedelt sie bevorzugt halbschattige Standorte an Waldrändern oder in Gebüschen auf neutralen bis schwach sauren Böden. Mit einer Wuchshöhe von 11.0 m bildet sie eine verholzte, breitblättrige Krone aus. Morphologisch auffällig ist die dunkle, fast schwarze Rinde älterer Exemplare und die ledrige Blattstruktur, die sie von heimischen Verwandten unterscheidet.
3 Videos zu Späte Trauben-Kirsche



9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
44 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →