Bild folgtKI-generierte IllustrationRegulus ignicapilla (Temminck, 1820)
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Das Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla) erkennst du an seiner winzigen Gestalt, dem leuchtend orangefarbenen Scheitelstreif und dem markanten weißen Überaugenstreif. Dieser zierliche Insektenfresser (Nahrung besteht aus kleinen Gliedertieren wie Blattläusen oder Spinnen) wiegt nur etwa fünf Gramm. In deinem Garten hält es sich oft in dichten Gehölzen wie dem Schwarzen Holunder oder dem Zweigriffligen Weißdorn auf, um dort nach Beute zu suchen. Als Kurzstreckenzieher (Vogel, der nur kurze Distanzen zum Überwintern zurücklegt) kehrt es im zeitigen Frühjahr aus dem Mittelmeerraum zurück. Sein Nest baut dieser kleine Vogel meist hoch oben in den Zweigen von Nadelbäumen, doch zur Nahrungssuche besucht er auch den Apfel, die Gewöhnliche Vogelbeere oder die Gewöhnliche Eibe. Damit er sich bei dir wohlfühlt, solltest du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und dichte Hecken aus Schlehen oder der Grossfrüchtigen Zwergmispel erhalten. Ein naturnaher Garten bietet ihm den nötigen Schutz und ausreichend Nahrung. Durch den Erhalt von Zwerg-Holunder unterstützt du die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
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Das Sommergoldhähnchen ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, weshalb du seine Nester nicht entfernen oder stören darfst. Da es sehr klein und flink ist, wird es selten direkt bedroht, profitiert aber stark von giftfreien Gärten. Eine Verwechslung ist am ehesten mit dem Wintergoldhähnchen möglich, das jedoch keinen weißen Augenstreif besitzt.
Das Sommergoldhähnchen gehört zur Familie der Goldhähnchen (Regulidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt nadelholzreiche Mischwälder sowie gärtnerische Anlagen. Von seinem nahen Verwandten, dem Wintergoldhähnchen, unterscheidet es sich durch den deutlichen weißen Überaugenstreif. Diese Art lebt streng insektenfressend und findet ihre Nahrung oft flatternd an den äußersten Zweigspitzen. Mit einer Körperlänge von nur neun Zentimetern zählt es zu den kleinsten Vögeln Europas.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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