Bild folgtKI-generierte IllustrationOedemera podagrariae
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Diesen Käfer erkennst du an seinen schmalen, gelblich bis ockergelb gefärbten Flügeldecken, die zum Ende hin deutlich schmaler werden und den Hinterleib nicht ganz bedecken. Ein markantes Merkmal der Männchen sind ihre stark verdickten Hinterschenkel, während das Halsschild oft dunkel gefärbt ist. In deinem Garten begegnest du dem Halskäfer (Oedemera podagrariae) als fleißigem Bestäuber, der sich hauptsächlich von Nektar und Pollen ernährt. Er bevorzugt sonnige Standorte und besucht dort gezielt Pflanzen wie den Wald-Geißbart, die Gewöhnliche Möhre oder das Wiesen-Labkraut. Während die erwachsenen Tiere auf Blüten sitzen, leben die Larven verborgen und entwickeln sich in trockenen Pflanzenstängeln oder morschem Holz. Um diesen nützlichen Käfer zu unterstützen, solltest du im Herbst auf das radikale Rückschneiden von Staudenstängeln verzichten. Auch das Belassen von Totholz (abgestorbenes Holz) in einer ruhigen Gartenecke bietet den Larven einen sicheren Lebensraum. Durch diese einfache Maßnahme förderst du die natürliche Vielfalt und die Bestäubungsleistung in deinem direkten Umfeld.
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Der Halskäfer ist für Menschen absolut harmlos, er kann weder stechen noch beißen. Er gilt als nützlicher Bestäuber und stellt keine Gefahr für Zier- oder Nutzpflanzen dar. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus besteht für diese häufige Art nicht.
Der Halskäfer gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und wird dort in die Familie der Scheinbockkäfer (Oedemeridae) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz bis nach Belgien. Mit einer Körperlänge von etwa 7 bis 12 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Vertretern seiner Gattung. Die Art lebt bevorzugt in offenen, blütenreichen Lebensräumen und Waldrändern.
27 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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