Bild folgtKI-generierte IllustrationViola riviniana agg.
Artengruppe
32
Arten
interagieren
44
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
An den hellvioletten Blüten mit dem charakteristischen hellen Sporn – dem rückwärtigen Fortsatz der Blüte – lässt sich das Hain-Veilchen (Viola riviniana agg.) sofort erkennen. Diese heimische Art ist ein unverzichtbarer Baustein für das ökologische Gleichgewicht in Deinem Garten. Besonders Schmetterlinge wie der Frühlings-Perlmutterfalter profitieren von dem frühen Nektarangebot, während der Kleine Fuchs (Aglais urticae) ebenfalls zu den regelmäßigen Gästen zählt. Mit seinen herzförmigen Blättern bildet es zarte Teppiche an halbschattigen Plätzen. Wenn Du eine naturnahe Ecke unter Sträuchern zulässt, wird es Dich jedes Jahr aufs Neue ohne viel Mühe erfreuen.
Überlebenswichtige Kinderstube: 0,19 Meter voller Segen für Perlmutterfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Hain-Veilchen eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten. Besonders der Frühlings-Perlmutterfalter ist auf Veilchen-Arten als Raupenfutterpflanze angewiesen. Auch der Kleine Fuchs (Aglais urticae) nutzt die Blüten zur Nektaraufnahme im Frühjahr. Die leichten Samen, die nur 1,1749 mg wiegen, ermöglichen der Pflanze eine Fernausbreitung durch Wind oder Ameisen. Sogar die Rötelmaus (Myodes glareolus) wird im Umfeld der Bestände gesichtet und trägt zur Dynamik im Ökosystem bei. Da es bereits früh im Jahr blüht, schließt es eine wichtige Versorgungslücke für erwachende Insekten.
Bitte beachte, dass das Hain-Veilchen als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher ein aufmerksamer Umgang ratsam. Sollten Pflanzenteile in größeren Mengen verzehrt worden sein, wende Dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.185 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten, idealerweise unter laubabwerfenden Sträuchern oder am Gehölzrand.
Der Boden sollte frisch sein, also weder völlig austrocknen noch Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich) aufweisen.
Halte die Wuchshöhe von 0,19 m bei der Planung im Beetvordergrund ein.
Pflanzzeit im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Eine Bodenvorbereitung ist meist nicht nötig; das Veilchen liebt humose (mit zersetztem Pflanzenmaterial angereicherte) Erde.
Lasse die Samenstände nach der Blüte stehen, damit sich die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) verteilen können.
Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – beide teilen die Vorliebe für den lichten Schatten und bilden gemeinsam eine dichte, ökologisch wertvolle Bodenschicht.
Das Hain-Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst lichte Laubwälder und Waldränder, kann aber auch auf mageren Wiesen vorkommen. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) erreicht es eine Wuchshöhe von genau 0,19 m. Typisch für die Artengruppe sind die sommergrünen, breitblättrigen Laubblätter, die in einer grundständigen Rosette angeordnet sind. Es gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen (ursprünglich heimisch).
3 Videos zu Hain-Veilchen (Artengruppe)



27 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →