
Lonicera xylosteum
Cunoscut și sub numele de: Gemeine Heckenkirsche
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Die Rote Heckenkirsche erkennst du sofort an ihren cremeweißen Blütenpaaren, die im Frühjahr stets zu zweit aus den Blattachseln wachsen, und den mattgrünen, weich behaarten Blättern. Sie ist ein unverzichtbarer Lebensraum im Naturgarten, da sie spezialisierten Insekten wie dem Schlehenspanner (Angerona prunaria) als Futterpflanze dient. Auch der prachtvolle Käfer Agrilus cyanescens ist auf diesen Strauch angewiesen. Wenn du einen Platz im Halbschatten hast und Vögeln sowie Insekten etwas Gutes tun willst, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl für deine Gartenhecke. Mit dieser heimischen Wildart förderst du die Artenvielfalt direkt vor deiner Terrassentür.
Vogelbuffet und Raupenwiege: Der ideale Strauch für naturnahe Schattenplätze.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist dieser Strauch eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Vogelarten. Die Beeren werden im Spätsommer und Herbst besonders gerne von der Wacholderdrossel (Turdus pilaris), dem Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) und dem Kleiber (Sitta europaea) gefressen. Für die Insektenwelt ist sie ebenfalls von Bedeutung: Die Raupen des Schlehenspanners (Angerona prunaria) nutzen die Blätter als Nahrung. Zudem besiedelt der spezialisierte Prachtkäfer Agrilus cyanescens das Holz. Da die Blütezeit bereits im April beginnt, bietet sie ein frühes Nahrungsangebot in der Phase, in der viele Insekten aus der Winterstarre erwachen.
Die Rote Heckenkirsche ist als nicht kindersicher eingestuft. Die auffälligen roten Doppelbeeren sind für Menschen giftig und dürfen auf keinen Fall verzehrt werden. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher Vorsicht geboten oder auf eine Pflanzung zu verzichten.
Lumină
Halbschatten
Umiditate
Frisch (Mäßig feucht)
Sol
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Perioada de înflorire
Apr – Jun
Reacția solului
Basisch / Kalkhold
Bioregiune
Continental
Valoare nectar
3
Valoare polen
3
Formă de creștere
Strauch
Lignificare
Verholzt
Tip frunză
Breitblättrig
Fenologie frunze
Laubabwerfend
Înălțimea plantei
1.922 m
Trăsături morfologice: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Bevorzuge einen Platz im Halbschatten, da dies ihrem natürlichen Waldrandcharakter entspricht.
Boden: Ein frischer (mäßig feuchter) und normaler Boden ist ideal. Sie gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf), braucht also keine Starkdüngung.
Pflanzzeit: Setze den Strauch am besten von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Pfage: Die Art ist sehr pflegeleicht. Ein Rückschnitt ist kaum nötig, kann aber bei Bedarf im Spätwinter erfolgen.
Mykorrhiza: Sie geht eine Symbiose mit AM-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was die Nährstoffaufnahme verbessert.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca). Beide teilen den Standortanspruch an frische, halbschattige Bereiche und die Erdbeere bildet einen schönen Bodenteppich unter dem Strauch.
Die Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und zur Ordnung der Kardenartigen. Sie ist in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort natürlicherweise lichte Laubmischwälder und Waldränder. Der Strauch wächst aufrecht und erreicht Höhen von bis zu drei Metern, wobei die Zweige im Alter hohl werden. Ein typisches Merkmal sind die beerenartigen Doppelfrüchte, die im Spätsommer leuchtend rot erscheinen, aber für Menschen ungenießbar sind.
1 videoclip despre Rote Heckenkirsche

10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
36 alte specii vizitează florile
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © KARIN JAEHNE / Adobe Stock / AdobeStock_1172945596
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