Bild folgtKI-generierte IllustrationApodemus flavicollis (Melchior, 1834)
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Mit ihren grossen Ohren, den hervorstehenden schwarzen Knopfaugen und dem charakteristischen gelbbraunen Kehlfleck ist die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) eine markante Erscheinung in deinem Garten. Der Ruecken ist meist hellbraun gefaerbt, waehrend die Unterseite weisslich abgesetzt bleibt. Dieses Saeugetier ist vorwiegend nachtaktiv (waehrend der Nachtstunden unterwegs) und bewegt sich flink springend oder kletternd fort. In deinem Garten nutzt sie bevorzugt Bereiche mit dichtem Gebuesch oder altem Baumbestand als Lebensraum. Sie ist ein geschickter Allesfresser (Nahrungsspektrum aus Pflanzen und Kleintieren) und sucht auch im Februar nach verbliebenen Vorraeten. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem Samen vom Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea) oder der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Auch die Samen der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) sowie Beeren der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) werden von ihr gesucht. Die Maus haelt keinen echten Winterschlaf, sondern eine Winterruhe (Phase verringerter Aktivitaet), in der sie regelmaessig ihre Depots aufsucht. Du kannst sie unterstuetzen, indem du Reisighaufen oder Nistkaesten als Unterschlupf anbietest. Naturnahe Gaerten mit heimischen Straeuchern wie der Schlehe (Prunus spinosa) bieten ihr ideale Bedingungen.
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Die Gelbhalsmaus ist ein scheues Wildtier, das bei Bedraengnis beissen kann und daher nicht angefasst werden sollte. Sie ist nicht giftig, kann aber im Winter in Gebaeude eindringen. Beim Reinigen von Kotplaetzen oder Nistkaesten ist wegen des Staubes Vorsicht geboten.
Die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis (Melchior, 1834)) ist ein heimisches Saeugetier aus der Familie der Langschwanzmaeuse (Muridae). Sie ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt waelder und waldnahe Gaerten. Mit einer Kopf-Rumpf-Laenge von etwa 10 bis 12 Zentimetern und einem ebenso langen Schwanz ist sie ein hervorragender Kletterer. Ihre Lebensweise ist eng an das Vorkommen samenbildender Gehoelze gebunden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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