Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrotis segetum (Denis & Schiffermüller), 1775
Auch bekannt als: Feldflur-Bodeneule, Getreide-Saateule, Wintersaateule
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Wirtspflanzen
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Typisch für die Saateule (Agrotis segetum) ist ihr robuster Körperbau und die unauffällige Färbung in Erdtönen, die sie als Nachtfalter tagsüber am Boden oder an Baumrinden perfekt tarnt. Du erkennst dieses Insekt in deinem Garten vor allem in der Dämmerung, wenn es zur Nahrungssuche aktiv wird. Das erwachsene Tier besucht eine Vielzahl von Pflanzen, darunter Zwiebeln, Mais, Raps, Sellerie sowie die Gewöhnliche Möhre. Auch Runkelrüben, Rübsen und Knollenfenchel dienen ihm als wichtige Nahrungsquellen. Es ist wichtig, zwischen dem fliegenden Falter und der am Boden lebenden Raupe zu unterscheiden. Die Raupen sind polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten lebend) und ernähren sich unter anderem von der Gewöhnlichen Wegwarte, Sonnenblumen und der Saat-Luzerne. Sogar Nadelgehölze wie die Europäische Lärche, die Spanische Tanne, die Stech-Fichte oder die Gewöhnliche Douglasie werden von ihnen als Nahrung genutzt. Auch an Nutzpflanzen wie Sellerie oder Runkelrüben treten die Raupen auf. Um die Saateule zu unterstützen, kannst du diese Futterpflanzen im Garten erhalten. Da sie eine heimische Art ist, stellt sie einen festen Bestandteil der lokalen Biodiversität (Vielfalt des Lebens) dar.
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Die Saateule (Agrotis segetum) ist für dich vollkommen harmlos und besitzt weder Gift noch Stacheln. Da sie nicht unter besonderem Schutz steht, sind keine rechtlichen Vorgaben zu beachten. Eine Verwechslung mit anderen Arten der Gattung Agrotis ist möglich, hat jedoch keine Auswirkungen auf die ökologische Pflege deines Gartens.
Die Saateule (Agrotis segetum) wird taxonomisch in die Familie der Noctuidae (Eulenfalter) innerhalb der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) eingeordnet. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie Gärten. Charakteristisch für diese Art ist ihre nächtliche Lebensweise und die Fähigkeit der Raupen, an einer sehr breiten Palette von Wirtspflanzen zu fressen. Die Falter sind kräftige Flieger und lassen sich meist an ihren graubraun gemusterten Vorderflügeln identifizieren. Als heimische Art ist sie gut an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst.
18 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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