Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea nigrescens
Auch bekannt als: Centaurea dubia subsp. nigrescens, Centaurea dubia subsp. vochinensis, Centaurea nigrescens, Centaurea jacea subsp. nigrescens
55
Arten
interagieren
206
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die fast schwarzen Fransen an den Blütenhüllen, die der Schwärzlichen Flockenblume ihren Namen geben. Diese ausdauernde krautige Pflanze ist ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gärten, da sie mit einer Höhe von genau 0,56 m Struktur verleiht, ohne zu dominieren. Besonders spezialisierte Edelfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Spanische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen sie als wichtige Nahrungsquelle. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, unterstützt du mit ihr direkt die regionale Artenvielfalt. Wenn du eine unkomplizierte Blume suchst, die Leben in dein Beet bringt, ist diese Art eine hervorragende Wahl für dich.
Farbstarker Insektenmagnet: Ein Muss für Scheckenfalter auf genau 0,56 m Höhe.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine wichtige Tankstelle für diverse Schmetterlingsarten. Besonders profitieren Scheckenfalter wie Euphydryas desfontainii, Melitaea varia und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) von ihrem Nektar. Auch der seltene Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) ist regelmäßig an den Blüten anzutreffen. Das leichte Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 2,61 mg deutet darauf hin, dass die Samen auch für kleinere Vögel im Winter eine gut erreichbare Nahrungsquelle darstellen. Da die Pflanze nicht verholzt, dienen die stehengelassenen Stängel im Winter oft als Rückzugsort für kleine Nützlinge.
Die Schwärzliche Flockenblume ist als nicht kindersicher eingestuft, weshalb beim Pflanzen in Bereichen mit spielenden Kleinkindern Vorsicht geboten ist. Es liegen keine Hinweise auf schwere Giftigkeit vor, dennoch sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.562 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), an dem die Pflanze täglich mindestens sechs Stunden direktes Licht erhält.
Der Boden sollte frisch (Feuchtewert 5) und mäßig feucht sein, aber eine gute Durchlässigkeit aufweisen.
Ein mittlerer Nährstoffgehalt (Nährstoffwert 5) ist ideal; herkömmliche Gartenerde ohne starken Dünger reicht meist aus.
Die Pflanze bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse (Reaktionswert 6).
Pflanzzeit: Setze sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Plane für die Wuchshöhe von 0,56 m ausreichend Platz im mittleren Beetbereich ein.
Die Vermehrung erfolgt oft von selbst durch das leichte Diasporengewicht (Samengewicht) von 2,61 mg, das eine weite Windausbreitung ermöglicht.
Gute Partnerin: Die Margerite (Leucanthemum vulgare) – sie besiedelt ähnliche Standorte und ergänzt die Flockenblume optisch wie ökologisch perfekt.
Die Schwärzliche Flockenblume (Centaurea nigrescens) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst mäßig warme, neutrale Standorte auf frischen Böden. Die Pflanze zeichnet sich durch einen unverholzten Wuchs und breitblättriges Laub aus. Eine ökologische Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Bodenpilzen, welche die Nährstoffaufnahme der Pflanze verbessert. Als Neophyt (Pflanze, die sich nach 1492 in einem neuen Gebiet etabliert hat) hat sie sich fest in unsere Flora integriert.
3 Videos zu Schwärzliche Flockenblume



53 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →