Bild folgtKI-generierte IllustrationNomada panzeri
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Panzers Wespenbiene (Nomada panzeri) ist eine mittelgroße, wespenähnlich gefärbte Wildbiene mit markanten gelben und roten Binden auf dem fast haarlosen Hinterleib und einem auffällig suchenden Flugverhalten knapp über dem Boden. Da sie zu den Kuckucksbienen gehört, baut sie keine eigenen Nester, sondern lebt als Kleptoparasit (Brutparasit), der seine Eier heimlich in die Nester bestimmter Erdbienen legt. Du kannst diese faszinierende Art von Mai bis Juli in Deinem Garten entdecken, wenn sie gezielt kahle, sonnige Bodenstellen nach Wirtsnestern absucht. Ihre Energie bezieht sie beim Besuch verschiedener Pflanzen wie dem Feld-Ahorn (Acer campestre), der Gelben Resede (Reseda lutea) oder dem Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris). Auch verschiedene Ehrenpreis-Arten, etwa der Echte Ehrenpreis (Veronica officinalis) oder der Ähren-Ehrenpreis (Veronica spicata), sowie Quendel (Thymus) werden gerne zur Nahrungsaufnahme genutzt. Um diese seltene Biene zu unterstützen, solltest Du offene Bodenstellen und Trittrasen in Deinem Garten erhalten, da dort ihre Wirtstiere siedeln. Ein Verzicht auf übermäßige Ordnung und das Belassen von Berg-Engelwurz (Angelica montana) bietet ihr wichtige Ressourcen in der sommerlichen Landschaft.
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Diese Wildbiene ist für Dich vollkommen harmlos und verhält sich gegenüber Menschen niemals aggressiv. Sie besitzt zwar einen Stachel, setzt diesen aber nur in äußerster Lebensgefahr ein, wobei der Stich für den Menschen kaum spürbar ist. Da sie keine Staaten bildet, besteht keine Gefahr von Massenstichen.
Die Art gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Als spezialisierter Kleptoparasit (ein Tier, das die Nahrungsvorsorge anderer Arten für den eigenen Nachwuchs stiehlt) ist sie fest an die Bestände ihrer Wirtsbienen gebunden. Die Unterscheidung von ähnlichen Wespenbienen-Arten ist aufgrund der variablen Färbung schwierig und erfordert oft eine fachmännische Untersuchung. Ihr Vorkommen gilt als Indikator für eine hohe biologische Vielfalt, da sie die Anwesenheit stabiler Populationen bodennistender Wildbienen voraussetzt.
20 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →